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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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BN erklärt, was in Fleisch und Wurst steckt und empfiehlt Bio-Produkte zum Grillen mit und ohne Fleisch

Weils um die Wurst geht: Wenn nicht vegetarisch, dann Bio-Würstl und Bio-Fleisch auf dem Grill statt Massenware

Infopaket mit jeder Menge Grill-Tipps und -Rezepten erhältlich

Wer bei der sommerlichen Grillparty Bio-Würste auflegen möchte, kann in den Kühlregalen der Bio-Läden mittlerweile eine große Auswahl finden. Die Naturkost-Märkte warten mit traditionellen "Nürnbergern" auf; es gibt Geflügel- und Lammbratwurst und würzige Kreationen wie Käsegriller. Um erstklassige Bio-Wurst herzustellen, braucht man neben handwerklichem Können eigentlich nur Fleisch, Fett, Salz, Wasser, Gewürze und Kräuter. So kann man die Zutatenliste der Öko-Anbau-verbände auf den Punkt bringen. Egal, ob die Metzger bei Bioland, Demeter, Naturland oder Biokreis unter Vertrag stehen: Zusatzstoffe wie Nitritpökelsalz, Phosphate oder Geschmacksverstärker haben bei ihnen in Bratwürsten allesamt nichts verloren, zitiert der Bund Naturschutz aus den Grill-Tipps des Magazins "Schrot & Korn". Die Vorschriften der EU-Bio-Verordnung wie noch stringenter der Bio-Landbauverbände geben eine durchgängig tiergerechtere Haltung von Nutzvieh vor als in der konventionellen Landwirtschaft. Gerade bei agrarindustriellen Grossbetrieben sei eine den Lebewesen Leid zufügende Massentierhaltung an der Tagesordnung, ob in grossen Hähnchen- oder Schweinemastbetrieben oder auch der Legehennenhaltung. Jede Vegetarierin und jeder Vegetarier erspart nicht nur den Tieren entsprechendes Leiden, sondern auch der Umwelt durch seinen Fleischverzicht klimaschädliche Emissionen von Methangas, das in der Nutztierhaltung und der Fleischproduktion entsteht und spart ebenso Energie in der Nahrungsmittelproduktion ein, da der direkte Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln energieintensive "Veredelungsprozesse" etwa von Getreide in Fleisch vermeidet, die gerade in der industriellen Massentierhaltung und Nahrungsmittelindustrie oft mit weiten Transportwegen von Futtermitteln oder auch Fleisch etwa aus Südamerika nach Deutschland verbunden ist. Vegetarisch Grillen mit Bio-Soja-Würstchen oder Bio-Gemüse sei daher im Sinne von Mensch und Tier optimal. Und alle Fleisch-Griller sollten statt Billig-Fleisch vom Discounter lieber qualitätvolles und tierschutzgerecht erzeugtes Bio-Fleisch kaufen. Das sei neben den gesundheitlichen Vorteilen ein gewichtiger Beitrag zum Klimaschutz, informiert der Bund Naturschutz (BN), denn die Bio- Landwirtschaft verursacht durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag. Ein Infopaket "Grillen mit und ohne Fleisch" inclusive Grill-Tipps und -Rezepten und dem Heft "Handwerkskunst bei Bio-Fleisch- und Wurstwaren" gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 € in Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort "IP Grillen".

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer