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BN hinterfragt Notwendigkeit des neuen Tiefbrunnens in Strasskirchen

Klima-, boden- und wasserschonende Bewirtschaftung nach den Grundsätzen des kontrolliert-biologischen Landbaus gefordert

Nach der Pressemeldung über einen neuen Tiefbrunnen in Strasskirchen hinterfragt der BUND Naturschutz dessen Notwendigkeit bei den zuständigen Behörden wie dem Bayerisches Landesamt für Umwelt, dem Wasserwirtschaftsamt, dem Landratsamt Straubing-Bogen und den Gemeinden Strasskirchen, Aiterhofen, Oberschneiding und Irlbach. Man will wissen, aus welchen Gründen die Trinkwasserversorgung mit den vorhandenen Quartärbrunnen nicht mehr ausreichend gesichert war und welche Grenzwerte ggf. in welchen Bereichen nicht eingehalten werden konnten.

Sofern - wie zu vermuten - ursächlich hierfür die Einträge aus der intensiv-landwirtschaftlichen Produktion auf den Flächen im Gäuboden sind , wird um Mitteilung gebeten, welche Gegenmassnahmen insbesondere zur verstärkten Umstellung der bisherigen intensiv- landwirtschaftlichen Nutzung auf ine klima-, boden- und wasserschonende Bewirtschaftung nach den Grundsätzen des kontrolliert-biologischen Landbaus, der umweltverträglichsten Art der Landwirtschaftung, Ihrerseits unternommen wurden bzw. werden.

Nachdem die kontrolliert biologische Landwirtschaft die gesundheits-, klima- und umweltverträglichste Form des Landbaus und der Erzeugung von Lebensmitteln wie auch von allem anderen nachwachsenden Rohstoffen darstellt, müsse diese vor allen anderen gefördert werden. Behörden wie Gemeinden sollten zu einer gezielten Förderung, Vorgabe und Ausweitung des Bio-Landbaus gerade in Einzugsgebieten der Trinkwasserversorgung beitragen, wie es etwa die Stadtwerke München vormachen. Der Verbraucherschaft rät der BN zum Einkauf von Bio-Lebensmitteln und weniger Fleisch- und Wurstkonsum, das sei am besten für Gesundheit und Lebensqualität.

Beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de, gibt es Infopakete über Bio-Landbau und dessen Erzeugnisse und seinen Beitrag für die Biodiversität sowie den Trinkwasser -, Gesundheits- und Klimaschutz.