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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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BN: Klima und Regenwälder schützen – wie geht das?

Energiewende: bloßes Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen und Ausbau von Leitungstrassen genügt nicht

Fair sein zu Tieren, Umwelt, Mitmenschen und eigener Gesundheit – „BIO, FAIR und REGIONAL ist OPTIMAL“

Klima und Regenwälder schützen – wie geht das? Darauf gibt der Bund Naturschutz (BUND) in seinem Infopaket Klimaschutz Antwort: mit fairem verantwortungsvollem und zurückhaltendem Konsumverhalten. Dabei kann man etwa Produkte wie Tropenholz oder Süßigkeiten, Wasch- und Reinigungsmittel meiden, die Palmöl enthalten. Denn wenn derzeit die Regierung der Philippinen 20.000 Hektar sogar in einem Biosphären-Reservat mit Palmölplantagen überziehen will, tut sie das, weil die industrielle Produktion nach diesem billigen Rohstoff verlangt – für Konsumprodukte, die in hiesigen Discounter-Regalen feilgeboten werden. Biologische Ernährung aus fairem Handel sei auch den gesundheitlichen Vorteilen ein gewichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn die Bio-Landwirtschaft verursacht durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag.

Bei der Energiewende genüge nicht das bloße Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen und der Ausbau von Leitungstrassen. Dort gilt es zuerst den Energieverbrauch insgesamt zu senken. In dicht bebauten Bereichen seien Nahwärmenetze mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung aufzubauen, die gleichzeitig Strom und Wärme mit hohem Wirkungsgrad, also bester Ausnutzung des Energieinhalts der Brennstoffe, erzeugen. Grundlegend seien schon in der Bauleitplanung zur sparsamen und effizienten Nutzung von Energie verdichtete Bebauungskonzepte erforderlich, mit denen sich der Wärmeenergiebedarf der Gebäude minimieren lasse und die mit möglichst kurzen Leitungswegen sinnvoll über Nahwärmenetze versorgt werden können.

Auch in Sachen Verkehr ist eine Verringerung des oft künstlich aufgeblähten Verkehrsaufkommen dringlich. Und eine Verlagerung des verbleibenden nötigen Verkehrsaufkommens auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger Füsse, Fahrrad, Bus und Bahn, soweit irgendmöglich. Das Infopaket „Klimaschutz“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de.