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BN lädt zum 23. Internationalen Donaukongress am 6. und 7. Dezember in Niederalteich

BN lädt zum 23. Internationalen Donaukongress am 6. und 7. Dezember in Niederalteich.

 

Neuer Donaukalender 2015 ruft zu neuem bewussten Umgang mit der uns anvertrauten Erde auf - Fülle durch Weite

 

Schönes Mitbringsel für vielerlei Anlässe mit 12 Monatsmotiven als Postkarten zum Herausnehmen sowie Infopaket "Donau und Flussauen in Bayern" beim BN erhältlich

 

BUND pocht auf sanften Donauausbau nach Variante „A +“ und Verkehrskonzept ohne Ausbau der A3

 

Mit dem laufenden Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Wasserstraße im Abschnitt Straubing - Deggendorf und mit den Verfahren für die Verbesserung des Hochwasserschutzes rückt der Beginn von Baumaßnahmen am Fluss näher.

Der BUND Naturschutz will sich daher beim 23.Donaukongress am Samstag, den 6. Dezember ab 10 Uhr vor allem mit den Möglichkeiten beschäftigen, die Planung für einen Ausbau nach der sog. "Variante A" ökologisch noch weiter zu einer "Variante A+" zu optimieren. Die Abendveranstaltung am Samstag (ab 20:00 Uhr) ist der Quilt-Ausstellung „An der Donau“ der Patchwork & Quilt AG Deggendorf gewidmet. Am Beispiel dieser Ausstellung wird deutlich, warum der Widerstand gegen die Staustufenpläne letztendlich erfolgreich war: ein Grund dafür ist, dass der Erhalt der frei fließenden Donau nicht die Sache von einzelnen Natur- und Heimatschützern geblieben ist, sondern die Donau mittlerweile für Viele in der Region zu einer echten Herzensangelegenheit geworden ist. Das wollen wir an dem Abend besonders würdigen; umrahmt wird die Abendveranstaltung durch das Hengersberger Blockflötenensemble.Am Sonntag, den 7. Dezember ab 10:30 Uhr diskutiert man über das Welterbe der Kultur und Natur "Niederbayerische Donau" - vor allem, wie die Idee der Anerkennung dieses Welterbes durch die UNESCO weiter getragen und gefördert werden kann. Gesprächspartner sind der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter, Bürgermeister Hans Lohmeier (Stadt Straubing) und Bürgermeister Albin Dietrich (Gemeinde Niederalteich) sowie Vertreter des Bayerischen Heimattages. Die Anfahrt ist bis Plattling oder Deggendorf mit der Bahn, ab dort mit Bus oder Taxi möglich. Auskunft zu Ihren Verbindungen enhält die Internetseite der Deutschen Bahn unter www.bahn.de

Beim laufenden Planfeststellungsverfahren zum Donauausbau und der Verbesserung des Hochwasserschutzes im Teilabschnitt  Straubing-Deggendorf  will der BUND Naturschutz die erstrebenswerte Variante „A +“ einbringen, die weitere ökologische Optimierungen gegenüber den bisherigen Planungen beinhalten sollte. Für die genaue Prüfung einer Optimierungsmöglichkeit für die Schifffahrt zwischen Staustufe Straubing und Hafen Straubing-Sand zeigt sich der BN offen. Das seitens der Bayerischen Staatsregierung schon Anfang 2013 angekündigte Verkehrskonzept für den Donauraum zwischen Regensburg und Passau dürfe sich bezüglich des Bahnausbaus nicht auf den Raum zwischen Regensburg und Passau beschränken. Es müsse ein- und ausbrechende Verkehre schon weit vorher auf die Schiene "abfangen". Dazu gehöre, dass Nadelöhre in den westlich liegenden Bahnknoten behoben und auch die aus Sicht des Donauraumes quer sowie teils parallel verlaufenden Bahnstrecken ausgebaut werden: Nürnberg - Prag, Landshut - Plattling, Mühldorf - Freilassing, südostbayerisches Chemiedreieck und Elektrifizierung Regensburg - Hof. Ein Ausbau des umweltverträglicheren Verkehrsträgers Bahn sei ganz unabhängig vom Donauausbau ohnehin nötig, auch um PKW-Verkehr durch noch bessere Bahnangebote von den Autobahnen abzuziehen. Wenn ein Güterverkehrswachstum ohne Gegenmassnahmen als unabänderbar hin- und als Basis für einen "Ausbaubedarf" der Verkehrswege hergenommen werde, wäre das deutlich zu kurz gegriffen. Von der Wachstumsideologie auch beim Güterverkehr sei Abschied zu nehmen; Bund wie Freistaat sollten sich auch über die EU für verkehrsvermeidende Massnahmen einsetzen. Einen sechsspurigen Ausbau der Autobahn A3 lehnt der BN als unnötigen und massiven Eingriff in die ostbayerische Natur und Landschaft und als klimapolitisch völlig abwegig und unverantwortlich ab. Wie bei der Energiewende nicht das bloße Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen genügt, so genügt in Sachen Verkehr auch nicht die bloße Verlagerung. Dort gelte es zuerst den Energieverbrauch insgesamt zu senken, hier das oftmals künstlich - etwa durch fehlleitende steuerliche Regelungen und Subventionen - aufgeblähte Verkehrsaufkommen.

 

Den neuen Donaukalender 2015 mit dem Infopaket „Donau“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de für 9,50 € bei Abholung und bei Zusendung für 12 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „Donaukalender“.