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BN: Silvesterknallerei verschreckt Haus- und Wildtiere und setzt gesundheitsbelastenden Chemikalien frei

Knüller statt Sinnlos-Knaller! - BN bittet um Spenden des Gesparten für Naturschutzmaßnahmen an der Donau

Böller verschrecken Haus- und Wildtiere, setzen eine Menge an gesundheitsbelastenden Chemikalien frei, mit Silvester-Knaller-Chemie-Müll übersäte Wege und Straßen führen ins neue Jahr. Die Luft um Mitternacht ist "zum Schneiden" , die Augen brennen und es kratzt im Hals, weil die Belastung der Luft mit Schadstoffen explosionsartig ansteigt. Zu großen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus Feinstaub, dessen Einatmen von Beeinträchtigungen der Atemwege über einen erhöhten Medikamentenbedarf bei Asthmatikern bis zu vermehrten Krankenhausaufnahmen wegen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen führen kann.

Jeder kann allerdings einen Beitrag zur Verminderung der Feinstaubbelastung in der Silvesternacht leisten. „Schränken Sie Ihr persönliches Feuerwerk ein oder verzichten Sie sogar ganz darauf. Gleichzeitig würden Sie so auch helfen, die Müllmenge von Verpackung und Umhüllung der Feuerwerkskörper und den Energieaufwand, der bei der Herstellung der Feuerwerkskörper erheblich ist, zu verringern,“ informiert der BUND Naturschutz (BN). Unter dem Motto „Allgemeinwohl-Knüller statt Sinnlos-Knaller!“ sollte auf Silvesterknaller verzichtet und stattdessen eine Spende des gesparten Geldes für gemeinnützige Zwecke gegeben werden: Einen Naturschutz-Knüller, der dem Allgemeinwohl zugutekommt, hat der BN auf Lager: Unterstützung für Naturschutzmaßnahmen an der Donau, so auf der Donau-Insel bei Entau, deren großer Teil dem Bund Naturschutz gehört, von diesem gepflegt wird und weiter aufgewertet werden soll.

Die Insel stelle mit drei Buntspecht- und einem Grünspecht-Revier, ca. 25 Starenpaaren und einer Wespenbussard-Brutstätte ein „Highlight“ an der Donau dar, hatten Spezialisten für Pilze, Pflanzen, Schnecken und Vögel beim GEO-Tag der Artenvielfalt fest, die dort zu Wasser und zu Land im Weichholzauwald und am Kiesstrand zu Gange waren, um den Artenbestand zu erfassen und zu bestimmen. Dass das so bleiben kann, dazu will der BN vor Ort) nach der Entscheidung für die frei fließende Donau zwischen Straubing und Vilshofen beitragen, auch mit Aktionen zum Zurückdrängen der Neophyten wie Japanischer  Staudenknöterich bzw. Sachalin-Knöterich und Indisches Springkraut, die ansonsten zunehmend wertvolle heimische Pflanzen verdrängen würden.

Mit der Bewertung vieler Details auch bei den Hochwasserschutzmaßnahmen steht den Naturschützern weiterhin eine Menge Arbeit und finanzieller Aufwand bevor. Der BN ist für Spenden dazu dankbar auf sein Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000, IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit kompletter Absenderangabe und dem Vermerk „Donau-Spende“, damit dafür die auch eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung erteilt werden kann.