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BN zum Bebauungs- und Grünordnungsplan "An der Schulgasse II":

Hochschulareal mehr in die Höhe entwickeln und - ÖPNV-System ausbauen

Vorbildliche Energieversorgung durch energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplung mittels Biomasse gefordert

 

Den Bebauungs- und Grünordnungsplan " An der Schulgasse II " begrüsst  der Bund Naturschutz (BN) grundsätzlich als Voraussetzung für die Erweiterung der Wissenschafts- und Hochschuleinrichtungen.  Deren noch verstärkter Ausbau sei als wichtiger Beitrag der landesplanerischen Entwicklungsgerechtigkeit erforderlich und sachgerecht und wurde deshalb seitens des BN auch wiederholt gefordert.

Darüber hinaus sei seitens der hiesigen Kommunalpolitiker und Mandatsträger sogar ein noch stärkeres Einfordern von Zuständigkeits- / Arbeitsplatz- sowie von Studienplatz- und Lehrstuhlverlagerungen vorrangig aus dem Ballungsraum München nach Straubing erforderlich. Denn es sei ein Gebot landesplanerischer Vernunft, im Gegenzug dazu ohnehin „boomende“ Mehrfach-Hochschulstandorte in Ballungsräumen wie München durch Auslagerungen zu entlasten, weil man dort mit überfordertem Wohnungsmarkt und ÖPNV-System an die Kapazitätsgrenzen stösst. „Selbstverständlich muss auch für Vorhaben, denen zugestimmt werden kann, den rechtlichen und ökologischen Erfordernissen bezüglich der Flächeninanspruchnahme, des Naturhaushaltes, der Energieeffizienz und der Verkehrs-erschliessung vollumfänglich und vorbildlichst Rechnung getragen werden“, führt 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer dazu aus..

So müssten die schützenswerten ökologischen wertvollen Bereiche und  Grünbestände wo weit wie möglich erhalten bleiben. Dazu und um eine flächensparendere Bauweise zu erreichen und die zusätzliche Bodenversiegelung aus das notwendige Maß zu begrenzen, solle das Hochschulareal „mehr in die Höhe entwickelt“ werden. Die Geschosszahlen der geplanten Gebäude könnten in den meisten Fällen um ein weiteres Geschoss erhöht werden, was über den Flächenspareffekt hinaus auch dem urbanen Umfeld entsprechen würde. So könnte die erforderliche Fläche entsprechend reduziert oder als Flächenbevorratung für zusätzliche künftige Erweiterungen dienen.

Dem gebotenen Vorbildcharakter von öffentlichen Einrichtungen entsprechend müssten alle Neubauten als Niedrigstenergiegebäude errichtet werden. Energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplung mittels eines Heizkraftwerkes auf der Grundlage forstlicher Biomasse müsse noch energieeffizienter als die bisher vorhandene nur Wärme erzeugende Hackschnitzelheizung des TFZ erfolgen. In das Nahwärmenetz  mit Kraft-Wärme-Kopplung solle hierbei auch die vorhandene Wärmeversorgung der Stadtwerke integriert werden, ebenso westliche dicht bebaute Bereiche inclusive der Jakob-Sandtner-Realsschule mit neuer Dreifachturnhalle.

Der Weg zur Wissenschafts- und Hochschulstadt erfordere auch einen Ausbau des ÖPNV-Systems. Gerade studentisches Publikum erwarte aus seinen Vorerfahrungen in Herkunfts- oder Studienorten mit oft hervorragend ausgebautem ÖPNV ein adäquates ÖPNV-Angebot am Studienort Straubing. Daher brauche es eine Verdichtung der Grundnetzlinien 1 bis 4 hin zum durchgehenden ganztägigen Halbstundentakt montags bis freitags und mittelfristig auch samstags. Auch das als „Volksfestgeschenk“ von MdB a.D. Hinsken angekündigte E-Bus-Shuttle-Projekt Projekt soll zur Verdichtung des Stadtbusangebotes genutzt und dabei entstehende zusätzliche Linienverläufe an möglichst vielen Haltestellen mit den vorhandenen Stadtbuslinien verknüpft und damit Synergieeffekte genutzt werden. Das ergebe bisher fehlende „Diagonal- oder Querverbindungen“