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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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BN zum Welt-Wassertag am Samstag, 22. März: Vernünftig-verantwortlicher Umgang mit Wasser spart auch Energie

Regenwasseranlagen müsse bei Neubauten obligatorisch sein – Kein Trinkwasser zum Rasensprengen

Recyclingpapier aus 100% Altpapier mit dem Blauen Umweltengel spart Wasser und Energie

Der weltweite Weltwassertag 2014 am Samstag, 22. März steht unter dem Leitthema "Wasser und Energie" In einem Infopaket zeigt der Bund Naturschutz (BN) verschiedene Handlungsfelder auf, bei denen gleichzeitig Wasser und auch Energie gespart werden kann. Viele Produkte beinhalteten sowohl grosse Mengen “verstecktes” Wasser wie auch „graue Energie“ aus ihrem Herstellungsprozess. So steckt etwa in einem Kilo Recyclingpapier aus 100% Altpapier mit dem Blauen Umweltengel bis zu 70 Prozent weniger Wasser als in Primärfaserpapier. Neben dem weitaus geringerer Wasser- und Energieverbrauch weist  Recyclingpapier auch eine geringere Abwasserbelastung bei der Herstellung auf, wie die aktuelle Ökobilanz dazu eindeutig ergibt

Auch in „weitgereisten“ Früchten aus entfernten Anbaugebieten stecken grosse Mengen an Wasser und Energie sowohl für die Bewässerung wie auch den weiten Transport, was in einigen Regionen schon zu einer bedrohlichen Knappheit dieses kostbaren Gutes geführt hat. Somit gelte auch aus Gründen des Wasserschutzes das Motto „BIO, FAIR und REGIONAL ist OPTIMAL“. Die Bio-Landwirtschaft verursache durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedünger und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag.

Der Einbau von Zisternen für Dachablaufwasser und Regenwasseranlagen müsse bei Neubauten obligatorisch sein, um Regenwasser zum Beispiel zum Wäschewaschen und für die Toilettenspülung zu nutzen. Selbstverständlich, so der BN, sollte auch die Regenwassernutzung für Garten- und Freiflächenbewässerung sein statt Rasensprengen mit aufwendig aufbereitetem Trinkwasser aus Tiefbrunnen.

Im gewerblichen Bereich und bei öffentlichen Fahrzeughaltern sollte für Fahrzeugwaschanlagen vorrangig Regen- oder Brauchwasser Verwendung finden sowie eine Brauchwasserrückgewinnung erfolgen, die Anlagen sollen die Standards des Umweltzeichens (Blauer Engel) RAL-UZ 23a „Autowaschanlagen – abwasserfrei“ erfüllen mit dadurch geringstmöglichem Wasserverbrauch durch Wasserrecycling und Kreislaufführung, Abtrennung von Schmutz und Schadstoffen, bestmöglichem Abbau der Reinigungsmittel sowie Vermeidung von Sonderabfall und Abwasser.

Zur Vermeidung von Abflussspitzen müsste überall eine flächensparende Bauweise erfolgen, da die Versiegelung von Boden eine Ursache für Hochwasser ist. Auch sei eine versickerungsfähige Gestaltung aller privaten Verkehrsflächen und aller betrieblichen Verkehrs- Lager- und Stellflächen, sofern dort kein Umgang mit wassergefährdenden Substanzen erfolgt, erforderlich.  Zum Schutz von Boden und Grundwasser, angrenzender Vegetation und zum Schutz der Pfoten von Haustieren, insbesondere Hunden und Katzen gelte es auch, auf Verkehrs- und Stellflächen kein Streusalz und keine anderen ätzenden Streustoffe einzusetzen.

Eine detaillierte Übersicht über die Mengen an virtuellem Wasser gibt es im Internet unter www.virtuelles-wasser.de.

Beiträge mit Wissenswertem über echtes und virtuelles Wasser enthält das BN-Infopaket „Wasser“. Dieses gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3,  94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de, für 5 € als Schein,  Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Wasser“ .

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer