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BN zur Osterzeit: Kein Fleisch und kein Osterei aus Massentierquälerei

Nur die 0 an erster Stelle des Erzeugercodes steht für Eier aus Öko-Landwirtschaft

Ostern steht vor der Tür und die Eierindustrie hofft auf großen Umsatz. Bunt gefärbte Eier überfluten die Einkaufsmärkte. Viele Verbraucher wissen aber nicht, dass sich hinter der Farbschicht oft Eier aus Käfighaltung verbergen, stellt der BUND Naturschutz (BN) fest. Beim Eierkauf solle man genau auf die Ziffern achten, die immer an erster Stelle des Erzeugercodes stehen: Nur die 0 steht für Eier aus Öko-Landwirtschaft, 1 für Eier aus Freilandhaltung, 2 für Eier aus Bodenhaltung und 3 für Eier aus Käfighaltung. Gerade an Ostern, dem Fest der Freude, gelte es auch an die Tiere zu denken und gefärbte Eier nur mit Bio- oder Freiland-Kennzeichnung zu kaufen.

Oftmals verstecken sich Eiklar und Eipulver auch in Produkten wie Eierlikör, Backmischungen, Fertigkuchen und Keksen, in denen sie keiner vermuten würde. Dahinter stehe oft das Leiden der Hennen und der Tod unzähliger männlicher Küken, die als "Abfallprodukt" der Eierproduktion anfallen. Tier- und Klimaschutz beginnt für den BN am Teller: weniger Fleisch, dafür mehr Qualität durch Bioerzeugnisse. Unter www.peta.de/eifrei gibt es auch eifreie vegane Rezepte. Ein Infopaket "Ei / Fleisch" gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de.