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BUND zum Tag gegen Lärm am 30. April

Lärm macht krank - Krachmacher verbannen - BN hat Rezepte gegen den Krankmacher Lärm zusammengestellt

Jeder kann Motorenlärm verringern: Rad, Bus und Bahn benutzen, weniger Rasenmähen und Laub kehren statt saugen

Lärm ist eine häufig unterschätzte Belastung für die Gesundheit. Schallbelastung kann zu Konzentrationsmangel und eingeschränkter Leistungsfähigkeit führen. Schlafstörungen und Auswirkungen auf das Herzkreislaufsystem sind weitere Folgen. In Deutschland fühlen sich mehr als zwei Drittel der Menschen durch Lärm belästigt. Größter Lärmverursacher ist der Straßenverkehr. Danach folgt der Fluglärm. Das lassen Umweltbundesamt, Krankenkassen und der BUND Naturschutz (BN) gleichermassen zum Tag gegen Lärm am 30. April verlauten. Sanfter Tourismus mit Urlaubsreisen ohne Flug schone Anwohner von Flughäfen. Und "Fahrräder sind leise, stinken nicht", diese Wahrheit ruft der BN in Erinnerung, um für das häufigere Radeln auf Kurz- und Mittelstrecken zu werben. Es erspare darüber auch die Autofahrt zum Fitnesscenter... Auch der Umstieg vom PKW auf Bus und Bahn trage zur Lärmreduzierung bei, noch dazu mit den heute mehr und mehr eingesetzten leiseren Personenzügen. Für den öffentlichen und privaten Bereich gelte es somit, auf lärmerzeugende motorbetriebene Arbeitsgeräte wie Laubsauger oder -gebläse zu verzichten, nur die leisestmöglichen (Elektro-)Rasenmäher einzusetzen und diese sparsam: wer auf die wöchentliche Rasur von Freiflächen verzichte, tue gleichzeitig etwas für die Artenvielfalt. Denn kurzgeschorene Rasenflächen seien ein ausgesprochenes (Arten-) Armutszeugnis in den Gärten. Kurz gehaltene Freiflächen sollten auf wirklich intensiv genutzte Bereiche beschränkt werden zu Gunsten von artenreichen standortangepassten Blumenwiesen mit verschiedensten Gräsern, die am lärmärmsten zwei bis dreimal im Jahr mit der Sense gemäht werden könnten, was statt Lärm körperliche Ertüchtigung garantiere.

Ein Infopaket "Lärm" gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein oder Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort "IP Lärm".