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Flächenverbrauch 2013 rasant gestiegen

Fiasko für Bayern

Flächenverbrauch 2013 rasant gestiegen Bund Naturschutz fordert von der bayerischen Staatsregierung Einhaltung der eigenen Ziele zum Schutz der Landschaft

Der BUND Naturschutz kritisiert die Untätigkeit der bayerischen Staatsregierung beim Schutz der Landschaft vor weiterem Flächenfraß. Denn in Bayern hat der Flächenverbrauch wieder stark zugenommen. Nach den vor kurzem veröffentlichten Zahlen des bayerischen Landesamt für Statistik wurden im Jahr 2013 für Siedlungs- und Verkehrszwecke täglich 18,1 Hektar oder 26 Fußballplätze verbraucht eine Steigerung um 6,5 Prozent gegenüber dem täglichen Verbrauch von 17 Hektar im Jahr 2012.„Der hohe Flächenfraß ist und bleibt das größte Umweltproblem in Bayern. Ministerpräsident Horst Seehofer ist gefordert, hier zu handeln, damit nicht noch mehr Straßen, Wohn- und Gewerbegebiete auf der grünen Wiese oder durch Waldrodung entstehen.Der Flächenverbrauch in Bayern kann nur durch eine Stärkung der Regionalplanung und besseren Vollzug geltender Gesetze reduziert werden. Forstminister Helmut Brunner muss sich endlich schützend vor den Staatswald stellen und ihn nicht, wie aktuell in der Oberpfalz geplant, schutzlos der Rodung ausliefern“, fordert der BNLandesvorsitzende Hubert Weiger. „Wir brauchen vor allem mehr staatliche Aufsicht über die kommunale Bauplanung. Nur so kann der gesetzlich festgelegte Vorrang der Innenentwicklung gelingen und die Stadt und das Dorf der kurzen Wege wiederhergestellt werden“, so BNLandesbeauftragter Richard Mergner.

Aktuell warnt der BUND Naturschutz vor Waldrodungen für Gewerbegebietin großem Stil beispielsweise in der Oberpfalz.

So plant die Stadt Weiden die Rodung von 80 Hektar Staatswald, und hat hierfür nach einer beispiellosen Werbekampagne von SPD und CSU sowie dem persönlichen Einsatz mehrerer CSULandtagsabgeordneten am Sonntag knapp das Zustimmungsquorum erreicht. Auch im Landkreis Schwandorf soll Staatswald für ein