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Frühjahrswanderung der Amphibien beginnt - Bund Naturschutz bittet Autofahrer um besondere Vorsicht Infopaket Amphibienschutz erhältlich

Etwa einen Monat früher als üblich machten sich bereits seit Mitte Februar die allerersten, einzelnen Erdkröten und Molche auf den Weg. Noch sind aber die Nächte zu trocken und kalt.  Mit den ersten warmen Regenfällen werden die Tiere jedoch in großer Zahl ihre Winterquartiere verlassen. Überall in Bayern werden nun Amphibienzäune aufgebaut, um ca. 700.000 Amphibien vor dem Straßentod zu retten. Der Witterungsverlauf macht den Amphibienschützer Probleme: Immer früher im Jahr und immer länger müssen die landesweit etwa 450 Amphibienzäune betreut werden. Der BUND Naturschutz (BN) bittet alle Autofahrer, in den nächsten Wochen mit erhöhter Aufmerksamkeit zu fahren, um Amphibien nicht sinnlos zu töten. Gerade im Umfeld von Teichen, in Talauen und besonders an Straßenabschnitten mit Amphibien-Hinweisschildern erfolgen ab der Dämmerung starke nächtliche Wanderungen von Erdkröten und Fröschen.

Da die immer intensivere Landwirtschaft auch durch den Einsatz von Agrochemikalien nicht nur die Artenvielfalt bei Amphibien, sondern auch bei Reptilien, Vögeln oder Säugetieren beeinträchtigt, bekräftigt der BN auch aus diesem Grund seine Forderung nach Produktion von Lebensmitteln als auch von nachwachsenden Rohstoffen nach den Grundsätzen des kontrolliert biologischen Landbaus. Dieser sei anerkanntermassen die gesundheits-, klima- und umweltverträglichste und damit zukunftsfähigste Form der Landwirtschaft und die Verbraucherschaft sei zum gezielten Einkauf von Bioprodukten aufgerufen.

Ein Infopaket Amphibienschutz.gibt es von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr,  Samstag bis 13 Uhr beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 963910 oder straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein, Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Stichwort „IP Amphibien“