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„Naturschätze erleben“ - Nationalparks sind gut für's Klima und lohnende Ausflugs- und Urlaubsziele

BN-Infopaket Natur- und Nationalparks: In toten Bäumen herrscht vielseitiges Leben - Totholz erfüllt wichtige Funktionen im Ökosystem Wald - Neuer Wald entsteht in Nationalparks                                      

Naturnahe Wälder wie sie gerade in Nationalparks anzutreffen sind,  können besonders viel Kohlenstoff speichern und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, informiert der Bund Naturschutz (BN) in einem Infopaket:

Dass abgestorbene Bäume und Totholz wichtige Funktionen im Ökosystem Wald haben, erfährt man darin und dass Totholz im Wald keine Unordnung, sondern Grundlage einer stabilen Artenvielfalt und neuen Lebens darstellt. So hat im Naturkreislauf das Umstürzen und Liegenbleiben alter Bäume neben der Bereitstellung  von Totholz den Sinn, im Dunkel eines geschlossenen Kronendaches neue Lichtinseln, Keimung und Aufwuchs spezialisierter lichtbedürftiger Arten zu ermöglichen. Insbesondere muss mit dem Waldboden schonend umgegangen werden, da er neben den Wurzeln der Bäume auch die lebensnotwendigen Pilzstrukturen beherbergt, die für das Wachstum der Wälder erforderlich sind. Nur wenn wertvolle Waldgebiete in Nationalparken aus der forstwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen werden, ist die dort noch vorhandene Artenvielfalt in die Zukunft zu erhalten, da in reinen Wirtschaftsforsten die alten Bäume mit ihrem spezifischen Lebensraumangebot für viele, in unserer Kulturlandschaft oft hochbedrohte Arten keine Überlebenschance haben, die aber als Teil eines komplexen Ökosystems auch Grundlage für das menschliche Leben seien. Nicht zuletzt diese Tatsache ist für den BN Grund, die Ausweitung der unbewirtschafteten Areale im Nationalpark Bayerischer Wald und einen zusätzlichen bayerischen Nationalpark im Steigerwald zu fordern.

Aber auch die Bedeutung der Nationalparks und auch vieler Naturparks für den Tourismus unterstreicht das Infopaket mit etlichen Tipps von Ausflugs- und Urlaubszielen: Ob im Müritz-Nationalpark, dem Schweizerischen oder dem Wattenmeer-Nationalpark, genauso wie im nahe liegenden Nationalpark Bayerischer Wald: erstklassige Ziele, um Freizeit und Urlaub erholsam aber auch informativ und abwechslungsreich zu verbringen. Letzterer bietet mit dem Tierfreigelände am Haus der Wildnis mit eigenem Bahn-Haltepunkt „Ludwigsthal“ an der Waldbahn ein lohnendes Ziel auch im Winter: Im Tierfreigelände mit geräumten Wegen sind Urrinder, Wildpferde, Wölfen, Luchse und weitere seltene Tiere zu beobachten, im Haus zur Wildnis kann man sich – auch für Kinder gut aufbereitet - über Natur und Artenschutz informieren und in der dortigen Nationalpark-Gastronomie kulinarisch mit Bio-Genüssen verwöhnen lassen. Je nach Witterung lassen sich auch im Winter am Poetensteig verwunschene Wurzelhöhlen, Totholzstämme mit riesigen Baumschwämmen, kleinen Waldbächen etc. entdecken.

Ein umfangreiches Infopaket „Nationalpark“ mit dem BN-Faltblatt “Neuer Wald im Nationalpark“, den Broschüren „Waldwildnis im Nationalpark“, „Naturschätze entspannt und umweltfreundlich erleben“, „Bus und Bahn im Nationalpark und Naturpark Bayerischer Wald“, ein Besucher-Infoflyer des Haus zur Wildnis „Reisen in die Naturparke“ wird vom BN gegen 5 € als Schein oder Briefmarken oder Vorab-Überweisung auf das BN-Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Stichwort „IP NP“; zugesandt. Bestellung ist möglich unter Tel. 09421/2512,  Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de, direkte Abholung gegen eine Spende beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.