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Neuer Donaukalender 2015 ruft zu neuem bewussten Umgang mit der uns anvertrauten Erde auf - Fülle durch Weite

Schönes Mitbringsel für vielerlei Anlässe mit 12 Monatsmotiven als Postkartenzum Herausnehmen sowie Infopaket "Donau und Flussauen in Bayern" beim BN erhältlich BUND pocht auf sanften Donauausbau nach Variante „A +“ und Verkehrskonzept ohne Ausbau der A3

Nach dem verwüstenden Hochwasser im Jahr 2013 werden an vielen Orten die Dämme erhöht, an ein 100-jährliches Hochwasser angepasst. Diese Schutzmaßnahme für die Anwohner stellt auch eine schmerzhafte Veränderung unserer Heimat dar, so die Freundinnen der Donau, die mit ihrem Donaukalender 2015 um einen neuen bewussten Umgang mit der uns anvertrauten Erde bitten.

Zusammen mit dem BUND Naturschutz und vielen weiteren Verbänden und Initiativen unterstützen sie die Agenda „Breitwasser statt Hochwasser“, damit die Verantwortlichen dem Fluss wieder Raum geben, in der er sich unschädlich für die Anwohner ausbreiten kann. Auf diese Weise könnten auch wieder neue Räume für Pflanzen und Tiere geöffnet werden, sodass neue Weite entstehe, in der sich die Fülle des Lebens entfalten kann.

Beim laufenden Planfeststellungsverfahren zum Donauausbau und der Verbesserung des Hochwasserschutzes im Teilabschnitt  Straubing-Deggendorf  will der BUND Naturschutz die erstrebenswerte Variante „A +“ einbringen, die weitere ökologische Optimierungen gegenüber den bisherigen Planungen beinhalten sollte. Das seitens der Bayerischen Staatsregierung schon Anfang 2013 angekündigte Verkehrskonzept für den Donauraum zwischen Regensburg und Passau dürfe sich bezüglich des Bahnausbaus nicht auf den Raum zwischen Regensburg und Passau beschränken. Es müsse ein- und ausbrechende Verkehre schon weit vorher auf die Schiene "abfangen". Dazu gehöre, dass Nadelöhre in den westlich liegenden Bahnknoten behoben und auch die aus Sicht des Donauraumes quer sowie teils parallel verlaufenden Bahnstrecken ausgebaut werden: Nürnberg - Prag, Landshut - Plattling,

Mühldorf - Freilassing, südostbayerisches Chemiedreieck und Elektrifizierung Regensburg - Hof. Ein Ausbau des umweltverträglicheren Verkehrsträgers Bahn sei ganz unabhängig vom Donauausbau ohnehin nötig, auch um PKW-Verkehr durch noch bessere Bahnangebote von den Autobahnen abzuziehen. Wenn ein Güterverkehrswachstum ohne Gegenmassnahmen als unabänderbar hin- und als Basis für einen "Ausbaubedarf" der Verkehrswege hergenommen werde, wäre das deutlich zu kurz gegriffen. Von der Wachstumsideologie auch beim Güterverkehr sei Abschied zu nehmen; Bund wie Freistaat sollten sich auch über die EU für verkehrsvermeidende Massnahmen einsetzen. Einen sechsspurigen Ausbau der Autobahn A3 lehnt der BN als unnötigen und massiven Eingriff in die ostbayerische Natur und Landschaft und als klimapolitisch völlig abwegig und unverantwortlich ab. Wie bei der Energiewende nicht das bloße Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen genügt, so genügt in Sachen Verkehr auch nicht die bloße Verlagerung. Dort gelte es zuerst den Energieverbrauch insgesamt zu senken, hier das oftmals künstlich - etwa durch fehlleitende steuerliche Regelungen und Subventionen - aufgeblähte Verkehrsaufkommen.

Den Donaukalender mit dem Infopaket „Donau“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de für 9,50 € bei Abholung und bei Zusenung für 12 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „Donaukalender“.