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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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Tropenwald- und Klimaschutz erfordern weniger Fleischkonsum

Umstieg vom Auto auf umweltfreundlichste Verkehrsträger Füsse, Fahrrad, Bus und Bahn, wo immer möglich

Die Futtermittel- und Agrospritproduktion belegt riesige Landflächen, die nicht nur für die Ernährung vieler Menschen, sondern auch die Natur verloren gehen - in Deutschland, Europa und weltweit. Laut BUND Naturschutz (BN) müssen daher an erster Stelle zum Erreichen der Ziele der Energiewende und des Tropenwald- und Klimaschutzes Energiesparen und höhere Energieeffizienz stehen vor dem reinen Ersetzen der bisherigen atomaren und fossilen Energieträger durch sogenannte erneuerbare Energien. Nicht auszusparen sei der Bereich der Mobilität, weil Energiesparen der Schlüssel zum Klimaschutz im Verkehr ist: durch die Vermeidung motorisierten Individualverkehrs und den Umstieg auf die umweltfreundlichsten Verkehrsträger Füsse, Fahrrad, Bus und Bahn, wo immer möglich.

Doch auch beim Fleischkonsum sehe es nicht besser aus: Grillsteaks stammten ebenso häufig aus Argentinien, Brasilien und Paraguay, die zu den größten Rindfleischexporteuren weltweit gehören. Und Fleisch aus europäischer Produktion sei meist ebenso schädlich, weil die Tiere mit importiertem Sojaschrot gemästet werden. In den drei südamerikanischen Ländern belege Soja bereits 45 Millionen Hektar Land - eine Fläche so groß wie Deutschland und Österreich zusammen. "Für unseren Hunger nach Fleisch fressen sich die Monokulturen immer tiefer in die tropischen Wald- und Savannengebiete hinein", warnt der BN.

Auch im Interesse des Klimaschutzes sollte man deshalb umfassend möglichst regional erzeugte und fair gehandelte BIO-Produkte kaufen, und gleichzeitig auch der menschlichen Gesundheit etwas Gutes tun. Lebensmittel aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, saisonal passend regional erzeugt und fair gehandelt -dies sei optimal.

Ein Infopaket zum Schutz von Regenwald und Klima gibt es Montag bis Freitag von 9 bis 17, samstags bis 13 Uhr beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund-naturschutz.de gegen 3 € in Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto des BN 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit voller Absenderangabe und Kennwort "IP Klima".

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer