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BUND warnt vor Ausbreitung von Gentechnik durch Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA Breites Bündnis für einen gerechten Welthandelsieht Gefahr für Demokratie, Umwelt- und Sozialstandards

Ein breites Bündnis aus Bayern aus BUND Naturschutz (BN),Gewerkschaften, Umweltorganisationen, Nord-Süd-Initiativen und kirchlichen Organisationen ruft zur Teilnahme an einer bundesweiten Großdemonstration am 10. Oktober in Berlin gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf. Auch Parteien Parteien unterstützen den Aufruf unter dem Motto „TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“.

 

Das Bündnis tritt gemeinsam für eine Handels- und Investitionspolitik ein, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert.

 

Der BN erwarter von der CSU und der SPD, dass es bei einer klaren Ablehnung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen bleibt. Nach dem jetzigen Entwurf von CETA drohe die Gentechnik durch die Hintertür auf unsere Äcker zu gelangen. Deshalb fordert man gerade die CSU auf, CETA nicht zu ratifizieren und die TTIP Verhandlungen abzubrechen.

 

Unsere Biodiversität, die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft sowie allgemein die Qualität unserer Lebensmittel wird darunter leiden, so die Warnung. Betroffen davon wären etwa Regelungen zu Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln und Kosmetika, sodass in der EU bereits verbotene schädliche Substanzen ihren Weg zurück in die Supermarktregale fänden.

 

Zur Großdemonstration am 10. Oktober in Berlin wird ab München ein Sonderzug über Landshut, Regensburg und Nürnberg nach Berlin fahren. Fahrkarten gibt es unter https://ttip-sonderzug.de/anreise/zugfahrkarten/.

 

Daneben werden Busse aus zahlreichen Orten in Bayern organisiert. Der DGB bietet kostenlose Busfahrten für Gewerkschaftsmitglieder an. Und es gibt eine Mitfahrbörse unter http://ttip-demo.de/anreise/mitfahrboerse/.Die Entwicklung der genveränderten Pflanzen, die immun gegen bestimmte Herbizide wie Glyphosat, sind, sei längst in das vorhersehbare Stadium eingetreten, dass sich Immunität auch bei den bekämpften "Unkräutern" ausbreitet und immer mehr Gift eingesetzt werden muss, um die Ernten zu garantieren, warnt der BUND. VerbraucherInnen sollten jedenfalls auf „Nummer sicher“ gehen und nur Bio- Produkte kaufen, denn bei diesen ist der Einsatz von Gentechnik garantiert ausgeschlossen. BIO- Produkte nützten der eigenen Gesundheit und der ganzen Gesellschaft, die dadurch von Umweltbelastungen verschont bleibe. Der Bio-Landbau habe grosse Vorteile für Artenschutz, Biodiversität, Boden, Grundwasser, Klima und menschliche Gesundheit. Diese kämen voll zur Geltung, wenn regional erzeugte BIO & FAIR-Qualität kaufe.

 

Das Infopaket „Gentechnik“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Gentechnik“.