Zur Startseite

BN nimmt Stellung ...

  • Übersicht
  • Donauausbau
  • Hochwasser
  • Rettenbach
  • Windenergie SR-BOG

Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2019

Pressemitteilungen 2018

Pressemitteilungen 2017

Pressemitteilungen 2016

Pressemitteilungen 2015

Pressemitteilungen 2014

Fit durch den Sommer mit leckeren VEGGIE-Rezepten - Vegetarisch-leckere Rezepte beim BN erhältlich - Ernährung vegetarisch, fair, regional, biologisch und saisonal ist optimal

Dass vegetarische Ernährung sich nicht nur gesundheitlich positiv auswirkt, sondern auch gut fürs Klima ist, stellt der BUND Naturschutz (BN) in seinem Infopaket „Vegetarisch“ heraus und verweist zusätzlich auf das Portal www.jedes-essen-zaehlt.de mit über 400 vegetarischen, teils auch veganen Gerichten. Aufgezeigt mit vegetarisch-leckeren Rezepten mit regional und saisonal verfügbaren Bioprodukten und verfeinert mit seiner Palette von gesundheitlich positiv wirkenden würzigen Wildkräutern, die man sich aus naturnahen Gärten und Grünarealen holen kann, eine gute Grundlage für gesunde Ernährung. Von eigenständigen Vorspeisen wie Bärlauchsuppe oder Brennesselsalat oder als leckere Beigaben zu Salaten oder Gemüse sind sie obendrein geschmackliche I-Tüpfelchen.


Optimal sei der vegane oder vegetarischE Genuss von saisonal regional verfügbaren Produkten aus fairem Bio-Landbau. Dieser sei das Beste für Tier-und Artenschutz, Biodiversität, Boden, Grundwasser, Gesundheit, Klima und Verteilungsgerechtigkeit auf der Erde und biete durch zusätzliche Kontrollen hohe Lebensmittelsicherheit. Bio-Bauern schützen das Grundwasser vor Pestiziden und Nitraten. Sie fördern mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und steigern die Fruchtbarkeit des Bodens, so der BN.


Erfreulicherweise gibt es inzwischen ein grosses Sortiment nicht nur an Lebensmitteln und Getränken, sondern auch an Textilien, deren Rohstoffe bzw. Zutaten in den Herkunftsländern nach BIO & FAIR-Standards erzeugt werden. Ob Gemüse, Getreide, Milchprodukte oder aber Kaffee, Tee und Schokolade und weitere Gaumenfreuden von deftig bis zu Süsswaren, empfiehlt der Bund Naturschutz (BUND) möglichst regional erzeugter BIO & FAIR-Qualität. Dabei lasse der Bio-Markt keine Wünsche offen, ob es Getränke, Gemüse, Getreide, Milchprodukte betreffe, oder aber Kaffee, Tee und Schokolade, deren Zutaten in den Herkunftsländern nach BIO & FAIR-Standards erzeugt werden. Wobei es auch schon FAIR-TRADE- Schokolade gebe, die mit heimischer Milch aus fairem Handel hergestellt wird. Wenn die Merkmale, FAIR und REGIONAL zusammenkommen, sei dies OPTIMAL, von der Qualität und von den ökologischen und sozialen Produktionsbedingungen her.


Biologische Ernährung aus fairem Handel sei auch den gesundheitlichen Vorteilen ein gewichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn die Bio-Landwirtschaft verursacht durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag. Fairer Handel könne vor Ort wie auch weltweit einen gewichtigen Beitrag zur sozialen und Verteilungsgerechtigkeit leisten. Dazu sollten gerade Kirchliche Stellen, Schulen und die öffentliche Hand als Vorbild für soziale und ökologische Beschaffungsstandards BIO & FAIR-Produkte ordern und einkaufen.

Was man überhaupt nicht als „fair“ durchgehen lassen könne, sei „Entwicklungshilfe für Afrika“ nach USA-Machart: Diese wollen US-Unternehmen mit Miiliarden-Investitionen am „Erfolg Afrikas“ teilhaben lassen und sich sowohl die dortigen Bodenschätze und Ressourcen als auch die Absatzmärkte mit hohen Gewinnaussichten sichern. Letzteres wollen die USA auch mit dem Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) gegenüber der EU erreichen, warnt der BUND. Die Macht von Konzernen solle damit weiter gestärkt und etwa der Import gentechnisch veränderter Lebensmittel, Pflanzen und Tiere ermöglicht werden. Vermutlich würden die jeweils niedrigsten (Produktions)Standards gegenseitig anerkannt. Investoren bekÄmen das Recht, Regierungen vor Sonderschiedsgerichten zu verklagen. USA und EU möchten sich Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Staaten, einschließlich Entwicklungs- und Schwellenländern verschaffen um den Markt zu dominieren. Dabei drohen Schutzstandards beim Umwelt- und Verbraucherschutz abgebaut zu werden. Dies alles laufe nicht nur jedwedem Bemühen um fairen Handel zuwider, sondern würde auch zu einem auch transatlantischen Verkehrswachstum mit weiteren Belastungen für das Weltklima führen. Wer wirklich für mehr Fairness im Welthandel, Verteilungsgerechtigkeit und Klimaschutz eintreten wolle, müsse gegen diese Tendenzen vorgehen, hier wiederum seien die Kirchen an vorderster Front gefordert, über Verkaufsaktionen für FAIR-TRADE-Produkte und Kollekten für die Armen in den Entwicklungsländern hinaus.


Ein Infopaket „Vegetarisch“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP VEGGI“.