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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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Frühstücksgenuss mit bestem Gewissen: BIO/FAIRTRADE- FAIR SEIN ZU MITMENSCHEN TIEREN UMWELT

BN: Fair sein zu Tieren, Umwelt, Mitmenschen und eigener Gesundheit – „BIO, FAIR und REGIONAL ist OPTIMAL“ - „Entwicklungshilfe für Afrika“ nach US-Machart und Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) konterkarieren jedwedes Bemühen um fairen Handel - Gross- und Kleinverbraucher sollen mit fairem Bio-Einkauf gewichtigen Beitrag zur sozialen und Verteilungsgerechtigkeit leisten - Infopaket zu Produkten aus fairem Handel erhältlich - Kirchliche Stellen, Krankenhäuser, Schulen und öffentliche Handsollen Vorbild für soziale und ökologische Beschaffungsstandards sein

 

 

Erfreulicherweise gibt es inzwischen ein grosses Sortiment nicht nur an Lebensmitteln und Getränken, sondern auch an Textilien, deren Rohstoffe bzw. Zutaten in den Herkunftsländern nach BIO & FAIR-Standards erzeugt werden. Ob Gemüse, Getreide, Milchprodukte oder aber Kaffee, Tee und Schokolade und weitere Gaumenfreuden von deftig bis zu Süsswaren, empfiehlt der Bund Naturschutz (BUND) möglichst regional erzeugter BIO & FAIR-Qualität. Dabei lasse der Bio-Markt keine Wünsche offen, ob es Getränke, Gemüse, Getreide, Milchprodukte betreffe, oder aber Kaffee, Tee und Schokolade, deren Zutaten in den Herkunftsländern nach BIO & FAIR-Standards erzeugt werden. Wobei es auch schon FAIR-TRADE- Schokolade gebe, die mit heimischer Milch aus fairem Handel hergestellt wird. Wenn die Merkmale, FAIR und REGIONAL zusammenkommen, sei dies OPTIMAL, von der Qualität und von den ökologischen und sozialen Produktionsbedingungen her.


Biologische Ernährung aus fairem Handel sei auch den gesundheitlichen Vorteilen ein gewichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn die Bio-Landwirtschaft verursacht durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag. Fairer Handel könne vor Ort wie auch weltweit einen gewichtigen Beitrag zur sozialen und Verteilungsgerechtigkeit leisten. Dazu sollten gerade Kirchliche Stellen, Schulen und die öffentliche Hand als Vorbild für soziale und ökologische Beschaffungsstandards BIO & FAIR-Produkte ordern und einkaufen.

Was man überhaupt nicht als „fair“ durchgehen lassen könne, sei „Entwicklungshilfe für Afrika“ nach USA-Machart: Diese wollen US-Unternehmen mit Miiliarden-Investitionen am „Erfolg Afrikas“ teilhaben lassen und sich sowohl die dortigen Bodenschätze und Ressourcen als auch die Absatzmärkte mit hohen Gewinnaussichten sichern. Letzteres wollen die USA auch mit dem Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) gegenüber der EU erreichen, warnt der BUND. Die Macht von Konzernen solle damit weiter gestärkt und etwa der Import gentechnisch veränderter Lebensmittel, Pflanzen und Tiere ermöglicht werden. Vermutlich würden die jeweils niedrigsten (Produktions)Standards gegenseitig anerkannt. Investoren bekommen das Recht, Regierungen vor privaten Sonderschiedsgerichten zu verklagen. USA und EU möchten sich Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Staaten, einschließlich Entwicklungs- und Schwellenländern verschaffen um den Markt zu dominieren. Dabei drohen Schutzstandards beim Umwelt- und Verbraucherschutz abgebaut zu werden. Dies alles laufe nicht nur jedwedem Bemühen um fairen Handel zuwider, sondern würde auch zu einem auch transatlantischen Verkehrswachstum mit weiteren Belastungen für das Weltklima führen. Wer wirklich für mehr Fairness im Welthandel, Verteilungsgerechtigkeit und Klimaschutz eintreten wolle, müsse gegen diese Tendenzen vorgehen, auch hier wiederum seien die Kirchen an vorderster Front gefordert, über Verkaufsaktionen für FAIR-TRADE-Produkte und Kollekten für die Armen in den Entwicklungsländern hinaus.


Ein Infopaket „„BIO & FAIR““ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP BIO & FAIR“.