Durchsuchen Sie unser Wissen

Zur Startseite

BN nimmt Stellung ...

  • Übersicht
  • Donauausbau
  • Hochwasser
  • Rettenbach
  • Windenergie SR-BOG

Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2019

Pressemitteilungen 2018

Pressemitteilungen 2017

Pressemitteilungen 2016

Pressemitteilungen 2015

Pressemitteilungen 2014

Frühjahrswanderung der Amphibien beginnt - Bund Naturschutz bittet Autofahrer um besondere Vorsicht

Frühjahrswanderung der Amphibien beginnt - Bund Naturschutz bittet Autofahrer um besondere Vorsicht

Infopaket Amphibienschutz beim BN erhältlich Amphibienschutzzäune an der Frauenbrünnlstrasse und an verschiedenen Strassen im Landkreis

Zurzeit machen sich die ersten Molche, Frösche und Erdkröten von ihren Winterquartieren auf den Weg zu ihren

Laichgewässern. Überall in Bayern werden nun Amphibienzäune aufgebaut, um ca. 700.000 Amphibien vor dem Straßentod zu retten. Zum Schutz von Fröschen und Kröten errichteten Mitarbeiter von BUND Naturschutz (BN) und die Stadtgärtnerei an der Frauenbrünnlstrasse insgesamt ca. 400  Meter Amphibienschutzzäune. Vom BN werden Amphibien, die die Strasse auf dem Weg von Ihren Winterquartieren zu Ihren Laichplätzen queren müssen, eingesammelt und im Zuge täglicher Kontrollen über die Straße getragen. So werden viele der Tiere vor dem Überfahren bewahrt. Die Tiere werden dabei nach Arten bestimmt und gezählt, um mehr über das vielleicht letzte größere Amphibienvorkommen im Stadtgebiet von Straubing zu erfahren und erforderliche Schutzmaßnahmen für die Zukunft daraus abzuleiten. Ähnliche Aktionen laufen an verschiedenen Strassen im Landkreis.

Der BUND Naturschutz (BN) bittet alle Autofahrer, in den nächsten Wochen mit erhöhter Aufmerksamkeit zu fahren, um Amphibien nicht sinnlos zu töten. Gerade im Umfeld von Teichen, in Talauen und besonders an Straßenabschnitten mit Amphibien-Hinweisschildern erfolgen ab der Dämmerung starke nächtliche Wanderungen von Erdkröten und Fröschen. Da die immer intensivere Landwirtschaft auch durch den Einsatz von Agrochemikalien nicht nur die Bestände von Amphibien, sondern auch Reptilien, Vögeln oder Säugetieren beeinträchtigt, bekräftigt der BN auch aus diesem Grund seine Forderung nach Produktion von Lebensmitteln als auch von nachwachsenden Rohstoffen nach den Grundsätzen des kontrolliert biologischen Landbaus. Dieser sei anerkanntermaßen die gesundheits-, Klima- und umweltverträglichste und damit zukunftsfähigste Form der Landwirtschaft und die Verbraucherschaft sei zum gezielten Einkauf von Bioprodukten aufgerufen.

Ein Infopaket Amphibienschutz gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de.