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Meinungsaustausch zwischen BN und TFZ zur Kraft-Wärme-Kopplung und energieeffizienter Energieversorgung- Energiesparen und höhere Energieeffizienz müssen allerhöchste Priorität haben

Dass im neuen Bayerischen Förderprogramm BioKlima des Technologie- und Förderzentrums im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) in Straubing Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung ausgeschlossen sind, war Auslöser eines fruchtbaren Meinungsaustausches dort zwischen BUND Naturschutz (BN) und TFZ. Die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung bei hohem Wirkungsgrad stellt dabei auch aus Sicht des TFZ einen wichtigen Beitrag zur Ausnutzung des der forstlichen Biomasse Holz innewohnenden Energieinhalts dar, Stellvertretender TFZ-Leiter Emanuel Schlosser verwies auf das Bundeswirtschaftsministerium, laut dem eine zusätzliche Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bei Anlagen, die bereits durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert werden, nicht möglich sei. BN- und TFZ halten zusätzliche Förderung der KWK Anlagen, die Biomasse als Energieträger einsetzen, für notwendig. Dass Energiesparen und höhere Energieeffizienz allerhöchste Priorität haben müssen, darüber herrschte Einigkeit beider Seiten. Und auch, dass der Verkehr, der immerhin rund 30 % am Endenergieverbrauch aufweist, hierbei zu oft „außen vor“ bleibt. Dabei allein auf künftig mehr Elektromobile im Straßenverkehr zu setzen, genüge dabei nicht, gab TFZ-Leiter Dr. Bernhard Widmann zu bedenken. Höchste Priorität brauche die Förderung der der umweltschonenden - Fußgänger-, Rad-, Bus- und Bahnverkehr– und der Ausbau der Infrastruktur dieser Verkehrsträger, pflichtete ihm 2. BN Kreisvorsitzender Johann Meindorfer zu.


Staatliche, kommunale und private Investoren zu einer integrierten Energieversorgung „zusammenzuspannen“, sei bei der Erweiterung der Wissenschafts- und Hochschuleinrichtungen in Straubing wünschenswert, in der Praxis aber schwierig, so Widmann. Ein wichtiger Schritt sei allerdings mit dem Nahwärmenetz des Campus am KoNaRo gelungen, mit dem dieses sowie die Gebäude der Fraunhofer-Gesellschaft in Kooperation mit den Stadtwerken beheizt werden, betonte TFZ,-Sachgebietsleiter Peter Turowski. Für den BN ist jedoch noch großes Potenzial zu Wärmeverbünden in der Stadt gegeben. „Verwaltungsgrenzen sind künstlich eingezogen und weder naturgegeben, noch technisch bedingt und müssen daher von den politischen Verantwortungsträgern beseitigt werden“, forderte Meindorfer ein. Energiefachmann Rainer Schwarz brachte eine Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung im Hinblick auf die Laborgebäude ein. Das Staatliche Bauamt Passau und die Stadtwerke sollten für das ganze Areal mit dichter Bebauung ein Gesamtenergiekonzept erstellen mit der zu erwartenden Energiebedarfsdichte. Sofern diese über der von C.A.R.M.E.N.-Projektmanager Christian Letalik angeführten Grenze liege, brauche es dort den KWK-Ausbau. Von „Systemgrenzen“ dürfe man sich nicht abhalten lassen, so Meindorfer, diese müssten Ministerien, Staatlichem Bauamt, Stadt und Stadtwerken gemeinsam überwinden.


Die von Dr. Widmann vorgestellte Konzeption neues Informations- und Beratungszentrum für den Bewusstseinswandel für eine ökologisch nachhaltig wirtschaftende Gesellschaft. mit der dringlichen Botschaft der nötigen Abkehr von der Überflussgesellschaft stieß auf einhellige Zustimmung; ebenso sein Satz „Wir dürfen nur von den Zinsen leben, die uns die Erde gibt, nicht vom Kapital selbst“.

 

Dass im neuen Bayerischen Förderprogramm BioKlima des Technologie- und Förderzentrums im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) in Straubing Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung ausgeschlossen sind, war Auslöser eines fruchtbaren Meinungsaustausches dort zwischen BUND Naturschutz (BN) und TFZ. Die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung bei hohem Wirkungsgrad stellt dabei auch aus Sicht des TFZ einen wichtigen Beitrag zur Ausnutzung des der forstlichen Biomasse Holz innewohnenden Energieinhalts dar, Stellvertretender TFZ-Leiter Emanuel Schlosser verwies auf das Bundeswirtschaftsministerium, laut dem eine zusätzliche Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bei Anlagen, die bereits durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert werden, nicht möglich sei. BN- und TFZ halten zusätzliche Förderung der KWK Anlagen, die Biomasse als Energieträger einsetzen, für notwendig. Dass Energiesparen und höhere Energieeffizienz allerhöchste Priorität haben müssen, darüber herrschte Einigkeit beider Seiten. Und auch, dass der Verkehr, der immerhin rund 30 % am Endenergieverbrauch aufweist, hierbei zu oft „außen vor“ bleibt. Dabei allein auf künftig mehr Elektromobile im Straßenverkehr zu setzen, genüge dabei nicht, gab TFZ-Leiter Dr. Bernhard Widmann zu bedenken. Höchste Priorität brauche die Förderung der der umweltschonenden - Fußgänger-, Rad-, Bus- und Bahnverkehr– und der Ausbau der Infrastruktur dieser Verkehrsträger, pflichtete ihm 2. BN Kreisvorsitzender Johann Meindorfer zu.


Staatliche, kommunale und private Investoren zu einer integrierten Energieversorgung „zusammenzuspannen“, sei bei der Erweiterung der Wissenschafts- und Hochschuleinrichtungen in Straubing wünschenswert, in der Praxis aber schwierig, so Widmann. Ein wichtiger Schritt sei allerdings mit dem Nahwärmenetz des Campus am KoNaRo gelungen, mit dem dieses sowie die Gebäude der Fraunhofer-Gesellschaft in Kooperation mit den Stadtwerken beheizt werden, betonte TFZ,-Sachgebietsleiter Peter Turowski. Für den BN ist jedoch noch großes Potenzial zu Wärmeverbünden in der Stadt gegeben. „Verwaltungsgrenzen sind künstlich eingezogen und weder naturgegeben, noch technisch bedingt und müssen daher von den politischen Verantwortungsträgern beseitigt werden“, forderte Meindorfer ein. Energiefachmann Rainer Schwarz brachte eine Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung im Hinblick auf die Laborgebäude ein. Das Staatliche Bauamt Passau und die Stadtwerke sollten für das ganze Areal mit dichter Bebauung ein Gesamtenergiekonzept erstellen mit der zu erwartenden Energiebedarfsdichte. Sofern diese über der von C.A.R.M.E.N.-Projektmanager Christian Letalik angeführten Grenze liege, brauche es dort den KWK-Ausbau. Von „Systemgrenzen“ dürfe man sich nicht abhalten lassen, so Meindorfer, diese müssten Ministerien, Staatlichem Bauamt, Stadt und Stadtwerken gemeinsam überwinden.


Die von Dr. Widmann vorgestellte Konzeption neues Informations- und Beratungszentrum für den Bewusstseinswandel für eine ökologisch nachhaltig wirtschaftende Gesellschaft. mit der dringlichen Botschaft der nötigen Abkehr von der Überflussgesellschaft stieß auf einhellige Zustimmung; ebenso sein Satz „Wir dürfen nur von den Zinsen leben, die uns die Erde gibt, nicht vom Kapital selbst“.