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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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Verpflegung in Schulen und Vorschuleinrichtungen auf gesunde Bio-Lebensmittel umstellen!

Bei der an sich begrüßenswerten Aktion „Gesunde Ernährung aus der Region“ muss mit hoher Dringlichkeit und Priorität auf Produkte aus ökologischer Landwirtschaft abgestellt werden. Bio-Einkauf auch für die Gemeinschaftsverpflegung kommt der menschlichen Gesundheit von Grund auf, nämlich schon bei der landwirtschaftlichen Bio-Urproduktion zu Gute. Die gilt es seitens Politik wie Behörden aktiv zu fördern. Auch durch gezielten Einkauf von Lebensmittel und Getränke aus kontrolliert biologischer Erzeugung bei der Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kliniken, Schulen oder Kindergärten. Salmonellen-Eier und Antibiotika-Riesenschnitzel, aber auch pestizidbelasteter Salat und Gemüse haben da wirklich nichts zu suchen. Davor bewahrt zuverlässig nur die Produktion nach den Standards des Bio-Landbaus. Die sind gut für Boden, Grundwasser und Klima und damit für unsere Gesundheit. Gut auch deshalb, weil die Bio-Landwirtschaft sich dem Verzicht auf Gentechnik verschrieben hat, für die die Richtlinien der anerkannten Ökolandbauverbände, wie Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis Ostbayern, GAÄ und auch die EU-Bio-Verordnung stehen. Sie sind ebenso erforderlich aus Gründen des Trinkwasserschutzes, damit die Kinder jetzt und auch noch später als Heranwachsende und Erwachsene sauberes Trinkwasser aus der Leitung und nicht von weit her in Plastikflaschen importiert geniessen können. Denn die immer noch gehätschelte und massiv geförderte agrarindustrielle Intensivlandwirtschaft inclusive tierquälerischer Massentierhaltung hat es bereits dahin gebracht, dass man dem Wasser aus oberflächennäheren Bereichen solches aus noch älteren und tieferen Grundwasserschichten beimischen muss, um es noch als Trinkwasser aus der Leitung verkaufen zu können. Auch aus energiewirtschaftlicher und damit Klimaschutz-Sicht sollte auf Bio gesetzt werden, denn die Bio-Landwirtschaft kommt mit entscheidend weniger Energieeinsatz aus, vor allem, weil kein energieintensiv hergestellter Kunstdünger verwendet wird, auf dem ein Grossteil der konventionellen Agrarindustrie beruht. Es muss also im Rahmen der Aktion „Gesunde Ernährung aus der Region“ dringend auf die konsequente Umstellung der Verpflegung in Schulen und Vorschuleinrichtungen auf Bio-Lebensmittel hingewirkt werden, wo dies noch nicht aus eigenem Antrieb der Verantwortlichen in den Schulen und Vorschuleinrichtungen erfolgt ist.