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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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Betriebsführung bei JUSTLAND zeigt, dass Biodiversität von sorgsamer Bio-Erzeugung profitiert

Dass die Biodiversität von sorgsamer Bio-Erzeugung profitiert, davon konnte sich eine gute Handvoll Interessierter, die der drückenden Schwüle am Montag trotzten, bei einer Betriebsführung in der Bioland-Gärtnerei JUSTLAND überzeugen. Dass die grosse Hitze in den Gewächshäusern sogar als Mittel gegen Schadpilzbefall von Tomaten genutzt werden kann, Diplom-Agraringenieur Georg Effner: so hatte sich an den Blättern von Tomatenstauden ein Pilzbefall, die sogenannte Lederfäule, abgezeichnet, dem alleine mit einer kontrollierten Aufheizung durch Schliessen der Lüftungsklappen beizukommen war. Keine der schmackhaften roten Bio-Paradeiser erlitt einen Schaden, der Pilz starb vorher ab. Nicht besser ergeht es dank einer vorausschauenden Planung und sorgfältiger Kontrolle der Kulturen bei Justland Läusen oder der „weissen Fliege“, einer Mottenschildlaus: machen sie sich an Gemüse wie etwa Avocados heran, kommt man ihr im Bio- Gemüsebau nicht mit Pflanzenschutzmittel aus der Chemieindustrie bei, sondern mit dem gezielten Ausbringen von Nützlingen wie Raubmilben oder Schlupfwespen. So erzeugt man im Ökolandbau hochwertige und gesunde Bio-Lebensmittel ohne Chemikalienrückstände und ohne Pestizideinträge in Boden, Grund- und Trinkwasser. Und davon profitiere neben Artenvielfalt, Natur und Umwelt auch die eigene menschliche Gesundheit. Und dies alles bei kulinarischem Genuss von Bio-Köstlichkeiten, mit denen auch der Hofladen gelockt hatte. Niemand bereute das Zuhören und Betrachten bei Effners packenden Ausführungen, der auch einen Ausschnitt des jahreszeitlich zwischen 800 – 1000 in Arten und Sorten schwankenden Gartenstauden zur Anschauen, Anfassen und Riechen vorstellte. Die Justland GmbH in der Straubinger Donaugasse 4 sei eine von deutschlandweit ganz wenigen Bio-Staudengärtnereien, die neben umweltbewussten Hausgärtnern viele Landschaftsbaubetriebe versorge. Fazit war, dass VerbraucherInnen mit dem Kauf sowohl von Bio-Lebensmitteln als auch von Bio-Pflanzen mit ihrem Einkaufsverhalten den Schädigungen der Biodiversität mit Verlust an Artenvielfalt, der schleichenden Entwertung und Verunreinigungen aus der agrarindustriellen Intensivlandwirtschaft einiges entgegensetzen können. Denn wer Bio-Produkte kaufe, leiste einen entscheidenden Beitrag, dass sich zukünftig eine umweltgerechtere Landbewirtschaftung im Sinne des Ökolandbaus durchsetzt, die den Boden im Einklang mit dem Allgemeinwohl bewirtschaftet.