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BN: Bayern muss auch Lebensraum für „große Säugetiere“ wie Luchs und Wildkatze sein - Luchspopulation ist in akuter Gefahr.

Laut dem BUND Naturschutz (BN) ist sie Luchspopulation durch gewissenlose Wilderer in akuter Gefahr. So musste eine trächtige Luchsin durch die Kugel eines Wilderers sterben, anderen Luchsen wurden sogar die Beine abgehackt. Wer hat die Mordserie an Luchsen im Bayerischen Wald begangen? Warum bleibt die Suche nach den Tätern erfolglos, obwohl es Hinweise gibt, dass diese bekannt sind, fragt man sich beim BN? Diese Fragen blieben bislang unbeantwortet. Die Polizei vor Ort scheine überfordert und die Ermittlungen verliefen im Sande, die Täter fühlten sich unbehelligt und sicher und trieben ihr verachtenswertes Unwesen immer weiter. Sie würden möglicherweise von Mitwissern in wichtigen Positionen gedeckt. Deshalb ruft der BN zur Teilnahme an seiner Unterschriftenaktion „Stoppt die Wilderer, rettet den Luchs“ unterwww.bund-naturschutz.de/aktionen/stoppt-die-wilderer-rettet-den-luchs.htmlauf. Der Luchs kehrt er erst seit Kurzem wieder zurück in seine alte Heimat Bayern und schon droht die Wilderei die streng geschützte Tierart hierzulande erneut auszurotten. Das Gebiet um den Nationalpark Bayerischer Wald, speziell die Arber-Region, gilt als „Bermudadreieck für Luchse“. Die schönen Katzen überleben nur im Nationalpark, wandern sie ab, verschwinden sie spurlos. Manche findet man, tot. Zuletzt waren es zwei Luchse auf einmal. Ihre abgeschnittenen Vorderpfoten haben die Wilderer absichtlich so in den Wald gelegt, dass man sie finden musste. Damit verhöhnen die Täter die Bemühungen um den Schutz der extrem seltenen Katze ebenso wie die Menschen vor Ort, die stolz darauf sind, dass der Luchs bei ihnen lebt, so der BN. Um die Luchsmorde endlich zu stoppen, brauche es deshalb eine unabhängige und überregionale Sonderermittlungseinheit, so wie das auch angesichts der Salmonellen-Eier-Skandale im Falle der Massentierhaltung für die dortigen Kontrolleure nötig sei, In beiden Fällen müssten amtliches Nicht-so-genau-Hinschauen oder sogar Wegschauen unterbunden werden. Nur wenn die Täter gefasst würden, hätten die Luchse eine Chance. Doch die Regierung sieht seit Jahren keinerlei Notwendigkeit zu handeln. Deshalb solle man mit seiner Unterschrift an Ministerpräsident Horst Seehofer appellieren „Schaffen Sie eine Sonderermittlungseinheit gegen Wilderei, retten Sie das Leben unserer Luchse!“ mit folgendem Wortlaut:

„Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, Bayerns Luchspopulation ist in akuter Gefahr. Seit Jahren werden die streng geschützten Tiere illegal getötet. Das Verschwinden der Luchse ist umfangreich dokumentiert. Die Häufigkeit der Fälle und viele weitere Hinweise zeigen klar und deutlich, dass es sich hier um vorsätzliche Wilderei handelt, mit dem Ziel die Luchse wieder auszurotten. Der Freistaat Bayern fördert diverse Luchsprojekte, der Tourismus wirbt mit der attraktiven Katze, die Bevölkerung steht zum Luchs. Das alles wird durch die illegalen Luchsmorde ad absurdum geführt. Die Ermittlungen gegen die Täter bleiben seit Jahren ergebnislos, keiner der Täter wurde bislang gefasst, die Wilderei geht immer weiter. Die örtlichen Behörden haben weder die Ausrüstung noch die Kenntnisse, um solche Fälle aufzuklären. Zudem scheinen die ermittelnden Beamten oft befangen, viele von ihnen sind selbst Jäger. Deshalb braucht es dringend eine überregionale Sonderermittlungseinheit gegen Wilderei. Herr Seehofer, ich appelliere dringend an Sie: Stoppen Sie die Wilderei und retten Sie den Luchs in Bayern! Bitte schaffen Sie eine Ermittlungseinheit, um die Täter aufzuhalten. Bayern muss Luchsland bleiben!“

Wolf, Bär und Luchs lebten ursprünglich in Bayern, wurden bei uns vor etwa 150 Jahren ausgerottet, wandern aber inzwischen aus Nachbarländern wieder ein. Sie brauchen viel Platz; das Streifgebiet eines Luchses ist mindestens so groß wie 14 000 Fußballfelder. Weil Luchse anpassungsfähig sind, könnten sie aber auch außerhalb der Schutzgebiete in einer vom Menschen beeinflussten Umwelt überleben. Und von ihnen gehe keine unmittelbare Gefahr für den Menschen aus. Viele Hintergrundinformationen dazu bietet ein Infopaket „Säugetiere“ mit einer Unterschriftenliste in Papierform: dieses gibt es gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Säugetiere“.