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BN bemängelt: Fast kein Volksfestveranstalter hat Wurst und-Fleisch aus Massentierhaltung ausgeschlossen

Zurückhaltung beim Fleischkonsum auch bei Volksfesten angebracht - das meiste stammt nicht aus artgerechter Haltung


Kaum ein „Wiesn-Schmankerl“ hat zu Lebzeiten Tageslicht oder eine Wiese gesehen, aber oft lange quälende Tiertransporte hinter sich


Auch bei Volksfesten ist laut BUND Naturschutz (BN) Zurückhaltung beim Fleischkonsum angebracht, denn ob Hendl oder Schweinswürstl, das meiste stamme aus Massentierhaltungsanlagen. Nur sehr selten gebe es Fleisch aus Weide- oder Freilandhaltung, am ehesten sei dies noch bei wirklich heimischem Rind- oder Lammfleisch der Fall. Leider machten die wenigsten Ausrichter, Veranstalter und Genehmigungsinstanzen Vorgaben für ein Angebot an Bio-Fleisch und anderen Produkten. Dies müsse von Bio-Fruchtsaftschorlen über Bio-Limonaden und Bio-Cola bis zu Bio-Wein und Bio-Bier reichen. Letzteres sollte gerade wegen der jüngsten Glyphosat-Funde in Bieren jedes Risiko ausschliessen. Fast kein Volksfestveranstalter habe Wurst und-Fleisch aus Massentierhaltung ausgeschlossen. Dabei stünden Ausrichter, Veranstalter und Genehmigungsinstanzen, meist Städte und Gemeinden, in besonderer Verantwortung für die Allgemeinheit, je grösser bzw. besucherstärker die Veranstaltung, desto mehr. Sie müssten aus ihrer gesundheitlichen Fürsorge- und Vorsorgeverpflichtung als auch aus Gründen des Tier-, Umwelt- und Klimaschutzes sowie des Schutzes der menschlichen Gesundheit wegen auf ein Angebot aus qualitätvoll und tierschutzgerecht erzeugtem Bio-Fleisch sowie vegetarischen Bio-Speisen für ihre Besucher sorgen, kämen dieser Verpflichtung aber so gut wie nicht nach.

 


Es kann keine Insel der Bierseligen davon ausgenommen werden, den ihr prozentual zuzurechnenden Anteil zur Verringerung des Treibhausgas- Ausstosses zu leisten, so der stellvertretende Sprecher des BN-Landesarbeitskreises Abfall / Kreislaufwirtschaft / Ressourcenschonung“, Johann Meindorfer. Dies gelte für alle Sektoren, die sich bei Volksfesten kumulieren und betroffen sind: ob der boomende Freizeitsektor, der Verkehrs-, Landwirtschafts-, Ernährungs- und Lebensmittelsektor, sie alle, die bei der Ausrichtung von Volksfesten betroffen sind, müssten allesamt zur Erreichung der Klimaschutzziele herangezogen werden, und eben diese seien vereint auch bei Volksfesten betroffen.


Ausrichter, Veranstalter und Genehmigungsinstanzen müssten eine bestmöglich attraktive Anbindung und Erreichbarkeit besucherstarke Feste für RadlerInnen sowie mit Bahn und Bus sicherstellen, für möglichst freie Fahrt mit Fahrrad, Bus und Bahn durch ein gutes Angebot von durchgängig qualifizierten komfortabel. hindernisfrei und sicher geführten Radverkehrsanlagen sowie Bus- und Bahnverbindungen sorgen und deren Nutzung aktiv und gezielt bewerben. Insgesamt brauche es wie in allen alltäglichen Lebensbereichen eine konsequent ökologisch nachhaltige Ausrichtung auch bei der Zulassung von Schaustellerbetrieben, die ambitionierte Energiespar- und Energieeffizienzkriterien zu erfüllen hätten.


Ein Infopaket „Grillen und Geniessen mit und ohne Fleisch“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 € in Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort

„IP Sommer/Grillen“.