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BN bietet leckere Frühjahrsrezepte - Gesund durch pflanzliche Bio-Genüsse

Gesund durch den Sommer mit mehr Bewegung und mit viel Gemüse Getreide und Obst gegen Übergewicht und Fehlernährung - Antibiotika-Einsatz in Massentierhaltung fördert Resistenzen und multiresistente Keime


Tipps, wie man mit pflanzlichen Bio-Genüssen, weniger Fleisch und dafür hochwertigem Bio-Fleisch und Bio-Wurst etwas für die eigene Gesundheit tun kann, bietet der Bund Naturschutz (BN) leckere Frühjahrs- und Sommerrezepte an. Verzicht auf zuviel oder Billig-Fleisch aus Massentierhaltung sei gleichermassen ein Beitrag gegen Übergewicht und Fehlernährung wie auch für den Schutz vor der weiteren Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen und multiresistenten Keimen, über das Grund- und Trinkwasser. So sei der Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast offenbar zur gängigen Praxis geworden, verweist der BN auf eine Studie im Auftrag des NRW-Verbraucherschutzministeriums, die zu diesem Ergebnis kommt. Laut dem Magazin „Schrot & Korn“ wurden demnach insgesamt 96,4 Prozent der Tiere aus den NRW-Betrieben mit bis zu acht verschiedenen Antibiotika behandelt. Das Ministerium geht davon aus, dass Antibiotika verbotenermassen als Wachstumsbeschleuniger eingesetzt werden.


Gerade bei agrarindustriellen Grossbetrieben sei eine den Lebewesen Leid zufügende Massentierhaltung an der Tagesordnung, ob in grossen Hähnchen- oder Schweinemastbetrieben oder auch der industriellen Legehennenhaltung. Jede Vegetarierin und jeder Vegetarier erspare nicht nur den Tieren entsprechendes Leiden, sondern auch der Umwelt durch seinen Fleischverzicht klimaschädliche Emissionen von Methangas, das in der Nutztierhaltung und der Fleischproduktion entsteht. Wer kein oder weniger Fleisch isst, spart ebenso Energie in der Nahrungsmittelproduktion ein, da der direkte Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln energieintensive „Veredelungsprozesse“ etwa von Getreide in Fleisch vermeidet, die gerade in der industriellen Massentierhaltung und Nahrungsmittelindustrie oft mit weiten Transportwegen von Futtermitteln oder auch Fleisch etwa aus Südamerika nach Deutschland verbunden ist. Vegetarisch Essen mit Bio-Soja-Würstchen oder Bio-Gemüse und - Getreide sei daher im Sinne von Mensch und Tier optimal. Und wer Fleisch und Wurst nicht weglassen wolle, liege bei hochwertigem Bio-Fleisch und Bio-Wurst richtig. Biologisch-vegetarische Ernährung sei neben den gesundheitlichen Vorteilen ein gewichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn die Bio- Landwirtschaft verursacht durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag.

 

Das Infopaket „BIO- Frühjahrsrezepte“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de für 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Frühjahrsrezepte“.