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BN: Gesund leben und ernähren – Schadstoffe wie Pestizide oder Nanopartikel vermeiden

Auf das Radl, fertig, los zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Sporteln und zur Radltour beim derzeitigen milden Herbstwetter“

Ernährung Kosmetika, Bekleidung, Bauen und Wohnen sowie Bewegung gesundheitlich relevante Bereiche


Tipps zum gesunden Leben und Ernähren hat der Bund Naturschutz BN zusammengestellt. Die Erkenntnis, dass man sich mit Bio-Lebensmitteln gesund ernähren kann, verbreite sich erfreulicherweise immer mehr. Insbesondere vegetarisch-leckere Rezepte mit regional und saisonal verfügbarem Bio-Gemüse seien eine bekömmlich Alternative zu den üblichen Fleischgerichten. Bio-Bauern schützen das Grundwasser vor Pestiziden und Nitraten. Sie fördern mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und steigern die Fruchtbarkeit des Bodens, so der BN. In Entwicklungsländern trägt der Öko-Landbau dadurch zu mehr Ernährungssicherheit bei. Er gibt Kleinbauern die Chance, für sich selbst und die lokalen Märkte genug Lebensmittel zu produzieren, ohne die Böden auszulaugen. Zudem verbrauchen Bio-Bauern für die Erzeugung von einem Kilogramm Nahrungsmittel weniger Energie als ihre konventionellen Kollegen. Sie tragen damit zum Klimaschutz bei. Zum Thema Allergien und Unverträglichkeiten heisst es, dass Bio-Hersteller auf problematische Zusätze wie Hyperaktivität fördernde Farbstoffe oder allergieauslösende Sulfite bei der Verarbeitung verzichten. Dies helfe Menschen, die an Unverträglichkeiten leiden. Außerdem informiert die im Bio-Laden übliche Volldeklaration auf der Verpackung über sämtliche Inhaltsstoffe. Ein breites Sortiment an glutenfreien Lebensmitteln hilft Menschen, die dieses Getreideeiweiß nicht vertragen. (Kuh-)Milchallergiker finden zahlreiche pflanzliche Alternativen sowie Schaf- und Ziegenmilchprodukte.


Dass durch die Massentierhaltung Krankheitskeime auf dem Vormarsch und Mediziner mit wachsender Zahl von Infektionskrankheiten rechnen, sei höchst beunruhigend. Jedes Jahr sterben mehr als 25.000 Menschen in Europa an multiresistenten Keimen. Diese Gefahr wird größer und größer: Immer häufiger treten Bakterien auf, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Einfache Infektionen werden so zu tödlichen Krankheiten.
    
Eine wichtige Ursache für diese Entwicklung liegt in der Massentierhaltung. Dort werden Tiere nicht wie Lebewesen behandelt, sondern wie Industriegüter. Damit sie die katastrophalen Zustände überstehen und dabei immer mehr „Leistung“ bringen, werden riesige Mengen von Arzneimitteln eingesetzt. Die Folge: Krankheitserreger passen sich an und werden resistent. Auf weitere gesundheitlich relevante Aspekte verweist der BN in Sachen Kosmetika, Bekleidung, Bauen und Wohnen. Dort könne man durch Einsatz von Bio-Naturkosmetik und Textil-Artikeln aus Bio-Baumwolle vermeiden, dass jede Menge Schadstoffe wie Pestizide oder Nanopartikel mit dem Körper in Kontakt kommen.

Waschen mit weisser Weste könne man mit Bio-Waschmitteln aus dem Bio-Laden – sparsames Dosieren gilt allerdings auch hier als Motto wie für alle Reinigungsmittel. Für die Innenraumgestaltung empfiehlt man neben Holz für Möbel und Böden natürlichen Kalkputz und natürliche Kalkfarbe für Wände und Decken aus zwei Gründen: weil Naturkalk absolut hygienisch ist und sogar Wohnschimmel wirkungsvoll verhindert.

Der BN rät ebenso zu umweltfreundlichem Bauen mit Holz und Dämmstoffen aus Altpapierschnitzeln. Nicht zu unterschätzen sei ausreichende Bewegung für Gesundheit und Wohlbefinden. „Auf das Radl, fertig, los zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Sporteln und zur Radltour auf dem Bayernnetz für Radler“ beim derzeitigen milden Herbstwetter lädt der BN daher als Alternative zur künstlichen Umgebung des Fitnessstudios ein. Den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen mit umwelt- und gesundheitsgerechtem Verhalten sieht der BN als Voraussetzung für Lebensqualität für alle an und setzt sich dafür mit ganzheitlicher Sichtweise ein. Wie man die Abwehrkräfte stärkt und Bakterien und Viren trotzen kann, welche gesundheitlichen Auswirkungen der exzessiver Handygebrauch oder der Klimawandel mit sich bringt, wie man dem Kopfschmerz mit Globuli statt Chemie zu Leibe rückt, dazu sind ebenfalls interessante Beiträge enthalten.

Das Infopaket „Gesundheit“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein oder Briefmarken oder Vorabüberweisung von auf das Konto auf das Konto des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Gesundheit“.