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BN-Kreisvorstand: soziale und ökologische Krise zusammen begreifen und dagegen angehen Themen- Bandbreite von Tierhotel bis Suffizienz bei den Umweltschützern

Vom praktischen Artenschutz bis zum auf den ersten Blick trockenen Thema Suffizienz war der Bogen in der Oktobersitzung des BUND Naturschutz (BN) am Montag weit gespannt. Kreisvorsitzender Andreas Molz stellte die Kartierung von Neophyten und Bekämpfung des Eschenahorns in der Donau-Aue im Stadtgebiet Straubing vor, die 2017 beginnen soll. Vorstandsmitglied Ernst Baumgartner besprach die Vertragsvorlage zum Umbau einer Trafostation in ein Tierhotel in Form einer Projektarbeit mit dem Anton- Bruckner-Gymnasium.

 

Nach seinem Selbstverständnis als der führende Nachhaltigkeitsverband will der BUND auf allen Ebenen den Zusammenhang von sozialer und ökologischer Krise verstärkt darstellen, berichtete 2. Kreisvorsitzender Johann Meindorfer von der BUND Suffizienz-Verbandstagung in Kassel, Die Kreisgruppe Straubing-Bogen fordere den Einsatz für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft seit langem und beständig von den politischen und behördlichen Verantwortungs- und Entscheidungsträgern aller Ebenen ein. Und sie konnte bei einer Podiumsdiskussion am Ökomarkt bei JUSTLAND Einigkeit mit Vertretern von SPD, GRÜNEN und ÖDP darüber erreichen, dass man für Verteilungsgerechtigkeit und Klimaschutz gleichermassen zu einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft umsteuern muss. Die Tatsache, dass der Faktor Arbeit im Verhältnis zum Ressourcenverbrauch zu stark belastet sei, unterstreiche die Forderung nach einem intelligenten ökologisch-sozialem Steuersystem. Es müsse den "Faktor" menschliche Arbeit entlasten und dem Energie- und Ressourcenverbrauch mindestens all seine externen Sozial- und Umweltfolgekosten planbar und berechenbar für alle anlasten. „Und zwar so, dass jedeR auf einer soliden Einkommensbasis aber auch zu ressourcen- und energiesparendem umweltverträglichem Konsum und verantwortlichem Verhalten einerseits angespornt und andererseits durch die gerechte Einkommensverteilung auch befähigt wird“, betonte Meindorfer. Dass sich sozial- und umweltverträglich-verantwortliches Verhalten auch finanziell rechnet und lohnt - und nicht wie bisher oft die Verschwendung von Ressourcen. Mit diesem globalen Denken und globalsteuerndem Handeln lasse sich die ökologische mit der sozialen Dimension in Einklang bringen, was gleichbedeutend mit mehr Frieden für Mensch und Natur sei. Den Begriff der Suffizienzpolitik umschrieb er mit einem Handeln, „dass es global gesehen für alle reicht“.