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BUND: Atomkraft muss Geschichte werden! Energiewende retten - Energiesparen statt Atomgefahren

Petition gegen Atomkraft an die Bundesumweltministerin

 

Gesellschaft darf nicht weiter in Sachen Ressourcen- und Energieverbrauch grob fahrlässig weit über ihre Verhältnisse leben

 

 

Die Atomkatastrophen von Tschernobyl vor 30 Jahren und von Fukushima vor 5 Jahren haben laut BUND Naturschutz (BN) deutlich gemacht, dass die Atomkraft hochgefährlich und nicht beherrschbar und der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken auch in Deutschland unverantwortlich ist. In den noch laufenden acht Atomkraftwerken in Deutschland könne jeden Tag ein großer Unfall passieren. Man fordert daher, dass der Atomausstieg in Deutschland muss deutlich beschleunigt und Atomkraft endlich Geschichte werden muss und ruft zur Teilnahme an einer BUND-Petition Atomkraft an die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks unter www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/atomkraft_muss_geschichte_werden/ auf. Auch die Brennelemente-Steuer dürfe nicht abgeschafft werden. Angesagt ist für den BN hingegen beherztes Energiesparen statt Atomgefahren.


Und dabei habe das Motto „Global denken – lokal handeln“ immer noch Geltung – in Bezug auf Energie wie auf den gesamten ökologischen Fussabdruck, den wir hinterlassen und der Erde verpassen. Es richte sich an jede und jeden einzelnen genauso wie an Politiker und Behörden. Der Klimaschutz erfordere natürlich übergreifend nationales, ja internationales Handeln, es erübrige aber nicht das Engagement vor Ort.


Es dürfe bei der Energiewende allgemein auch nicht mit dem bloßen Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen sein Bewenden haben, zumal die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas als Klimakiller bekannt seien. Zudem sei der Anbau nachwachsender Rohstoffe in Form der agrarindustriellen Intensivlandwirtschaft mit Schadstofffreisetzung in Form von massivem Pestizid- und Industriedüngereinsatz mit der Folge von Grund- zu Trinkwasserverschmutzung keine Alternative zum Energiesparen und zur deutlichen Erhöhung der Energieeffizienz.

 

Voraussetzung für deren Gelingen sei, dass die Gesellschaft nicht weiter in Sachen Ressourcen- und Energieverbrauch grob fahrlässig weit über ihre Verhältnisse lebt. Der endgültige Atomausstieg und die dringend gebotene grundlegende ökologisch nachhaltige Energie-, Verkehrs- und Konsumwende bräuchten die konsequente Umsetzung des Verursacherprinzips sowie von Kostenwahrheit und –gerechtigkeit.


Weil es zudem gelte, die soziale und ökologische Krise zusammen zu begreifen und dagegen anzugehen, brauchen wir in der derzeitigen sozialen und ökologischen Krisenlage mit immer weiter auseinanderklaffender Schere bei der Einkommens- und Vermögensverteilung eine höhere nationale wie globale Verteilungsgerechtigkeit. Ganz zentraler Baustein, ja geradezu Grundstein und Fundament der ökologisch-sozialen Kostenwahrheit und Kostengerechtigkeit sowie des Vorsorge- und Verursacherprinzips ist ein Intelligentes ökologisch-soziales Steuersystem, also zunächst eine solchermassen ausgerichtete ökologisch-soziale Steuerreform, so stellvertretender LAK-Sprecher des BN-Landesarbeitskreises Abfall / Kreislaufwirtschaft Johann Meindorfer. Dabei sei zu gewährleisten, dass volkswirtschaftlich sowie ökologisch nachhaltige gebotene Rentabilität mit den betriebswirtschaftlichen Interessen der einzelnen Wirtschaftssubjekte zur Deckung komme.

 

 

Ein Infopaket „Energiewende“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein oder Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „Energiewende“.

 

 

Jetzt unterzeichnen und verbreiten!
Die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima haben deutlich gemacht: Atomkraft ist hochgefährlich. Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken ist unverantwortlich. Deshalb fordern wir jetzt von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: Atomkraft muss Geschichte werden! Werben Sie für die BUND-Petition auf Ihrer Internetseite und verbreiten Sie sie über Verteiler und in den sozialen Medien!
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