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Die Bio-Milch machts - BN bietet umfangreiches Infopaket zu Milchprodukten Käse & veganen Alternativen und rät angesichts des Milchpreisverfalls im konventionellen Bereich Milchviehhaltern zur Umstellung auf „Bio“– warum BIO besser is(s)t

Bei der Herstellung von Lebensmitteln aus biologischem Anbau spielt das Lebensmittelhandwerk eine ganz besondere Rolle. Alle Kunstfertigkeit des handwerklichen Verarbeiters und viel Zeit für die natürlichen Prozesse und die Reifung sind nötig, um geschmacklich individuelle Produkte zu schaffen, wie sie für das Handwerk typisch sind. Gesunde Milchkühe sind die Basis für hochwertige Milch und Milchprodukte. An die Tierart angepasste Lebensbedingungen wie ausreichend Auslauf und Weideflächen sowie viel frische Luft und hoher Stallkomfort tragen dazu bei, die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Tiere zu erhalten. Bio-Futter möglichst vom eigenen Hof gehört ebenfalls dazu. Die Richtlinien der meisten Öko-Anbauverbände setzen eine ausschließliche Fütterung mit Futtermitteln aus ökologischem Anbau voraus, teilt der Bund Naturschutz mit. Im ökologischen Landbau wird ein möglichst geschlossener betrieblicher Nährstoffkreislauf angestrebt: Die auf einem Hof gehaltenen Tiere sollen mit möglichst dort erzeugtem Futter ernährt werden; der Dung dient dem Betrieb als Nährstoffgrundlage. Viehhaltung und Ackerbau müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Durch die stre3enge Begrenzung des flächenbezogenen Viehbesatzes soll eine Überdüngung der Flächen vermieden werfen. Alle landwirtschaftlichen Zutaten, die der Milch in der Molkerei bei der Verarbeitung zugegeben werden, sind zertifizierte Bio-Produkte. Dazu gehören unter anderem Gewürze, Kräuter und Früchte, etwa bei Fruchtjoghurts; wobei die süßenden Zutaten ebenfalls aus dem ökologischen Anbau stammen. Bio-Molkereien verwenden gerne Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder Rohrzucker, aber auch einheimischen Bio-Rübenzucker. Alle Zutaten werden deklariert; als Aromen sind generell nur natürliche Aromen zugelassen. Naturidentische oder künstliche Aromen dürfen in Bio-Produkten nicht verwendet werden. Bei einzelnen Bio-Verbänden dürfen zudem nur pflanzliche Aromaextrakte eingesetzt werden, wie ein ätherisches Orangenöl, oder Fruchtaromen, die aus derselben Frucht gewonnen werden wie der Fruchtzusatz. Auf diese Weise kommt der Geschmack vollständig aus der natürlichen Frucht. Einigen Bio-Molkereien ist es auch gelungen, Fruchtprodukte ganz ohne Aromen herzustellen. Die handwerkliche Milchverarbeitung verzichtet auf konservierende Zutaten oder Rindenbehandlungsmittel für Käse wie Natriumnitrat (Salpeter, E251) und Natamycin (E235). Ebenso kommt zur Milchgerinnung gentechnisch hergestelltes Labferment nicht zum Einsatz, da gentechnisch veränderte Organismen und deren Derivate im Öko-Landbau verboten sind.

Milch ist ein lebendiges Lebensmittel, das durch Fermentation und Reifung haltbar gemacht werden kann. Durch Zufügen von Lab, einem eiweißspaltenden Enzym, wird Milch „dickgelegt“. Die Milch trennt sich in Käse und Molke. Zur Käsereifung wählt der Käser spezielle Kulturen. Diese traditionellen Helfer dürfen nicht gentechnisch verändert sein; so ist es in der EG-Öko-Verordnung geregelt. Dies muss die Bio-Molkerei im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Kontrolle nachweisen. Bio-Produkte sind dabei auch Trendsetter. Der Verzicht auf künstliche Aromen hat das Bio-Angebot um zahlreiche aromastarke Fruchtsorten wie Orange und Sanddorn erweitert. Aus dem Rahm der Milch wird in traditionellen Verfahren Süßrahmbutter oder nach einer klassischen Säuerung der Sahne auch Sauerrahmbutter hergestellt. Bio-Käse und Milchprodukte kann der Kunde immer am Bio-Siegel oder Produktschildern erkennen, die einen Hinweis auf die Herkunft der Zutaten aus biologischer (ökologischer) Erzeugung tragen. Die Begriffe „Bio“ oder „Öko“ sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln durch die EG-Öko-Verordnung gesetzlich geschützt. Bei Molkereien und Käsereien, die aufgrund ihrer Mitgliedschaft in einem Bio-Verband zusätzliche Anforderungen erfüllen, werden die Produkte mit einem Logo des entsprechenden Verbandes gekennzeichnet. Der Bio-Absatz boomt jedenfalls nicht zuletzt wegen der Lebensmittel-Skandale in Agrarindustrie- und Massentierhaltung, während man mit dem Kauf von Bio- Produkten das Grundwasser und den Boden vor der Gift- und Düngerbelastung aus dem konventionell-industriellem Getreideanbau bewahren und sich aus selbst vor den dabei eingesetzten Agrargiften bewahren kann. Angesichts des Milchpreisverfalls im konventionellen Bereich rät der BN Milchviehhaltern zur Umstellung auf „Bio“ und hat die Adressen der anerkannten Ökolandbauverbände, zusammengestellt, an die sich Landwirte wenden können, die Interesse an der kontrolliert- biologischen Wirtschaftsweise haben.


Demeter Bayern- Biologisch-Dynamische Vereinigung Bayern e. V., Hohenbercha 23, 85402 Kranzberg ,Telefon: 08166-6204, Telefax: 0816-6274, info@ demeter-bayern.de, http://www.demeter.de


Bioland Landesverband Bayern, Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg, Telefon: 0821-346800, Telefax: 0821-34680120, info@bioland-bayern.de


Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V. , Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing, Tel.: 0 89-89 80 820, Fax: 0 89-89 80 8290, naturland@naturland.de


Biokreis e.V.- Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung, Stelzlhof 1, 94034 Passau, Telefon: 0851-75 6500, Telefax: 0851-75 65025, info@biokreis.de
www.biokreis.de


Diese bieten jeweils eine Info-Broschüre für umstellungswillige Landwirte an, Muster davon sowie Infos über Fortbildungs- und Fördermassnahmen für Einsteiger und -Umsteller sowie Infos über Bio-vegane Alternativen gibt es als Infopaket zur Bio-Umstellung beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein oder Briefmarken oder Vorabüberweisung von auf das Konto auf das Konto des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Bio-Umstellung“. Das Infopaket Bio- Bio- Milch, Käse und Wein gibt es dort ebenfalls, unter Kennwort „IP Milch“.