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Dringende Empfehlung an Landwirte und VerbraucherInnen: BIO-Lebensmittel Basis gesunder Ernährung

Umsteigen auf Bio statt neuer Salmonellen-Eier-, Agrarindustrie- und Massentierhaltungs-Skandale


Neue Bio-Bauern willkommen und gebraucht – Infos über Fortbildungs- und Fördermassnahmen für Einsteiger & Umsteiger


Der Bio-Absatz boomt, die Nachfrage umwelt- und gesundheitsbewusster VerbraucherInnen nach Bio-Lebensmitteln steigt stetig, so der BUND Naturschutz (BN), da dessen Vorteile für Tier- und Artenschutz, die Biodiversität, den Boden, das Grundwasser, das Klima und für die menschliche Gesundheit angesichts der Skandale in der chemisierten Agrarindustrie inclusive Massentierhaltung immer mehr Menschen bewusst werden. Immer mehr VerbraucherInnen haben Salmonellen-Eier-, Agrarindustrie- und Massentierhaltungs-Skandale satt, auch weil sie das Leiden der Nutztiere in ihren Käfigen nicht mehr ertragen und mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Auch wollen sie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser für sich und ihre Kinder und Enkel nicht weiter durch die agrarindustrielle Intensivlandwirtschaft aufs Spiel gesetzt sehen. Deshalb fordern der BUND sowie das Umweltbundesamt eine deutliche Ausweitung der ökologische bewirtschafteten Flächen in Deutschland. Und darum werden von den Ökolandbauverbänden Landwirte gesucht, die ihren Betrieb auf kontrolliert- biologische Wirtschaftsweise umstellen. Damit der Bio-Boom nicht an ihnen vorbeigeht und die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln nicht nur durch immer höhere Importanteile, sondern aus heimischer Biolandwirtschaft befriedigt werden kann, sollten mehr bayerische Bauern auf „Bio“ umstellen, rät auch der BN und hat die Adressen der anerkannten Ökolandbauverbände, zusammengestellt, an die sich Landwirte wenden können, die Interesse an der kontrolliert- biologischen Wirtschaftsweise haben.


Demeter Bayern- Biologisch-Dynamische Vereinigung Bayern e. V., Hohenbercha 23, 85402 Kranzberg ,Telefon: 08166-6204, Telefax: 0816-6274, info@ demeter-bayern.de, http://www.demeter.de


Bioland Landesverband Bayern, Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg, Telefon: 0821-346800, Telefax: 0821-34680120, info@bioland-bayern.de


Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V. , Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing, Tel.: 0 89-89 80 820, Fax: 0 89-89 80 8290, naturland@naturland.de


Biokreis e.V.- Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung, Stelzlhof 1, 94034 Passau, Telefon: 0851-75 6500, Telefax: 0851-75 65025, info@biokreis.de
www.biokreis.de


Diese bieten jeweils eine Info-Broschüre für umstellungswillige Landwirte an, Muster davon sowie Infos über Fortbildungs- und Fördermassnahmen für Einsteiger und Umsteller gibt es als Infopaket zur Bio-Umstellung beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein oder Briefmarken oder Vorabüberweisung von auf das Konto auf das Konto des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Bio-Umstellung“. Ebenso gibt es dort ein Infopaket „BIO-Lebensmittel Basis gesunder Ernährung“ für VerbraucherInnen unter dem Kennwort „IP Bio- Basis“. Mit einer Online-Protestaktion unter www.aktion.bund.net/keine-glyphosat-wiederzulassung könne man überdies mithelfen, dem Gift- und Gentechnikrisiko zu entgehen und die Wiederzulassung von Glyphosat zu stoppen.


Keine Glyphosat-Wiederzulassung!

Die EU-Kommission hat über die Glyphosat-Wiederzulassung bisher nicht abstimmen lassen. Weil keine Mehrheit für weitere 15 Jahre Roundup und Co. zustande gekommen wäre. Ein Wahnsinnserfolg des breiten Widerstandes der Zivilgesellschaft! Der Kampf ist aber noch nicht gewonnen – der nächste Abstimmungsversuch wird kommen. Man müsse jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass der öffentliche Druck auf die Bundesregierung nicht nachlässt!

 Die Konzerne werden jetzt alles dafür tun, um ihre Interessen doch noch durchzusetzen. Die nächste offizielle Verhandlungsrunde in Brüssel könnte bereits im April stattfinden. Hinter den Kulissen geht es jetzt zur Sache. 

 Dieses Schreiben kann man bis zum 15. Mai über die Online-Protestaktion an die Bundesregierung senden:

 Veto gegen Glyphosat-Wiederzulassung!

Sehr geehrter Herr Minister Schmidt, sehr geehrte Frau Ministerin Hendricks,

wie die bekannt gewordene Vorlage der Kommission zeigt, strebt diese offenbar eine Zulassung ganz im Sinne der Glyphosat-Hersteller an. Sie leugnet die bisher unbestrittenen Umweltgefahren, die von Glyphosat ausgehen – und wischt dafür selbst die Bedenken der eigenen Behörde, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, vom Tisch. Denn die EFSA folgt ausdrücklich der Bewertung des Umweltbundesamtes, das Glyphosat gravierende Folgen für die biologische Vielfalt attestiert.

Als Berichterstatter-Land kommt Deutschland eine besondere Verantwortung zu. Und Sie als zuständige FachministerInnen haben es in der Hand, die Bedenken von Umweltbundesamt und EFSA im Zulassungsbescheid zu verankern.

Machen Sie der EU-Kommission und den übrigen Mitgliedstaaten klar, dass Deutschland nicht bereit ist, die von Glyphosat ausgehenden Umweltgefahren plötzlich zu leugnen, nur damit Monsanto und Co ungestört ihre Geschäfte weiter betreiben können. Machen Sie deutlich, dass Sie nicht bereit sind, wider besseres Wissen den Weg dafür frei zu machen, dass es für wenigstens zehn Jahre in der ganzen EU keinerlei Reduktionsziele und Anwendungsbeschränkungen für Glyphosat geben wird.

Hindern Sie die Kommission daran, die Geschäftsinteressen der Pestizidhersteller über die Interessen der Menschen und der Umwelt zu stellen. Werfen Sie das ganze Gewicht in die Waagschale, das Deutschland als Berichterstatter-Land für Glyphosat hat. Kündigen Sie Ihr Veto an, wenn nicht nur die Krebsgefahr geleugnet wird, die von Glyphosat ausgeht, sondern auch noch die Umweltgefahren per Handstreich vom Tisch gewischt werden sollen.