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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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Für Umwelt und Klima Anreize zum Energiesparen in allen Bereichen schaffen mit ökologisch-sozialer Steuerpolitik

Bei den Jungen Unternehmern im Handwerk wurde klargestellt, dass „wir die Erde heute mehr belasten, als sie sich regenerieren kann“.

Da hat auch der übermässige Fleischkonsum einen Anteil mit den Folgen der unseligen industrialisierten Massentierhaltung. Er geht auf Kosten notwendig zu schützende Klimasenken wie tropischer Regenwälder, die für „Billig-“ Fleisch- bzw. Futterimporte in grossem Stil vernichtet werden.


Dem ist an Wahrheit nichts hinzuzufügen. Doch, eines ist zwingend hinzuzufügen: Konsequentes Handeln gegen die Belastungen von Umwelt und Klima. Und da steht ganz oben die Zähmung des bisher ungezügelten Energiehungers der Gesellschaft.

Bei der Energiewende genügt nicht das blosse Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen und der Ausbau von Leitungstrassen. Dort gilt es zuerst den Energieverbrauch insgesamt zu senken. Auch in Sachen Verkehr ist eine Verringerung des oft künstlich aufgeblähten Verkehrsaufkommen dringlich. Und eine Verlagerung des verbleibenden nötigen Verkehrsaufkommens auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger Füsse, Fahrrad, Bus und Bahn, soweit irgendmöglich.


Dazu braucht es eine gerechte Anlastung der Kosten nach dem Verursacherprinzip. Die Politik muss eine deutlich höhere Verteilungsgerechtigkeit herstellen und die Energiewende inclusive Verkehrswende, Agrarwende umsetzen mit einem intelligenten ökologisch-sozialem Steuersystem, das Leistung belohnt, aber auf gerechte Verhältnismässigkeit der Einkommensverteilung achtet. Das den „Faktor“ menschliche Arbeit grundsätzlich entlastet und den Energie- und Ressourcenverbrauch verteuert, mindestens mit all seinen externen Sozial- und Umweltfolgekosten belastet - planbar und berechenbar für die Wirtschaftssubjekte. Mit adäquaten Mindestlöhnen, viel höherem steuerlichen Grundfreibetrag zur Entlastung der niedrigeren und mittleren Einkommen und entsprechender Anpassung der Sozialleistungen, sodass jedeR bei Vollzeitarbeit ohne Notwendigkeit zusätzlicher Sozialleistungen mit seinem erzielten Arbeitsentgelt einen guten Lebensstandard erreichen kann. Für die nicht Arbeitsfähigen ist dies durch die Sozialleistungen zu sicher. Dass jedeR auf einer soliden Einkommensbasis aber auch zu ressourcen- und energiesparendem umweltverträglichem Konsum und verantwortlichem Verhalten einerseits angespornt und andererseits durch die gerechte Einkommensverteilung auch befähigt wird. Dass sich sozial- und umweltverträglich-verantwortliches Verhalten auch finanziell rechnet und lohnt - und nicht wie bisher oft die Verschwendung von Ressourcen.