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Ölverbrauch reduzieren - Fracking verhindern - Ölgewinnung nimmt immer zerstörerische Formen und Ausmasse an

BN bietet Infos und Tipps zum Klimaschutz - Energiesparen in allen Bereichen nötig

 

Am Donnerstag stimmte der Bundestag über zwei Gesetzesentwürfe für ein generelles Fracking-Verbot ab, initiiert von den Bundestagsfraktionen der Grünen und der Linken. Auch die Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU und SPD hatten ihren WählerInnen im Rahmen versichert, dass „es beim Schutz der Gesundheit der Menschen, der Umwelt und des Trinkwassers keine Kompromisse geben darf“.: Doch fast alle Abgeordneten der Großen Koalition stimmten gegen ein Fracking-Verbot. Das Abstimmungsverhalten enttäusche natürlich schon., so der Bund Naturschutz (BN). Denn es gehe beim Fracking neben den unmittelbaren Gefahren für Umwelt und Trinkwasser auch darum, dass drei Viertel der Erdöl- und Erdgasreserven ungenutzt unter der Erde bleiben müssten, wenn katastrophale Folgen der Klimaerwärmung

verhindert werden sollen. Es gelte daher, den Öl- und den Energieverbrauch insgesamt deutlich zu reduzieren und nicht neue riskante Gewinnungsformen fossiler Energieträger zuzulassen. Auch aus diesem Grund sei die Aussage „Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gilt, dass es bei der Gesundheit der Menschen und beim Schutz der Umwelt keine Kompromisse geben darf“ leider widerlegt.

 

Wenn Greenpeace als dreckigstes Öl der Welt jenes anprangert, das in Kanada durch den Abbau von Teersand gewonnen wird, seien Appelle zum Energiesparen ein weiteres Mal in ihrer Dringlichkeit bestätigt, so der Bund Naturschutz (BN). Diese gigantische klimaschädliche Umweltschädigung schädige mittels eingesetzter Gifte wie Quecksilber oder Arsen Grundwasser, Tiere und Menschen. Nicht weniger schlimm sei Öl aus dem Meeresboden des arktischen Ozeans durch Russlands Konzern Gazprom auf einer Plattform ohne ausreichenden Notfallplan für einen Ölunfall. Dass auch die US-Regierung neue Regionen für Ölbohrungen vor allem vor Alaska prüft und der Mineralölkonzern Repsol nahe den kanarischen Inseln nach Öl bohren will, dies alles zeige, dass der Ölhunger der Gesellschaft für Naturzerstörung und Umweltschäden rund um den Globus verantwortlich sei.

 

Andererseits will etwa Indonesien die sogenannten „Bio-„Treibstoffe massiv subventionieren; Konzerne werden dort und anderswo auf dem Globus neue Palmöl-Plantagen im Regenwald anlegen. Seltene Arten, sogar Primaten wie die Orang-Utans verlieren auch durch den Energiehunger unserer Gesellschaft in allen Sektoren ihren Lebensraum.


Im Verkehr sei nicht zuerst die Frage zu klären, mit welcher Energieform am immer mehr Autos antreibt. Zuerst sind auch hier verkehrsträgerübergreifend Energiesparen und höhere Energieeffizienz gefragt durch vorrangige Förderung und Nutzung der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel Füsse, Fahrrad, Bus und Bahn. Mandatsträger und Regierende müssen genügend Geld für einen zeitgemässen Bahnverkehr und ÖPNV zur Verfügung stellen und der Bahn als sozial- und ökologieverträglichem Verkehrsträger eine deutliche Priorität zukommen lassen und sich einem Tempolimit auf Autobahnen für mehr Klimaschutz und Sicherheit nicht weiter verschliessen. Wer ehrlich Verkehr auf die Schiene verlagern will, darf nicht dem Bahn-Fernverkehr den hohen vollen Mehrwertsteuersatz aufbürden und den Flugverkehr steuerlich verschonen und mit weiteren Flughafen-Ausbauvorhaben sogar noch fördern. Dem motorisierten Verkehr müssen ambitionierte Grenzen von Energieverbrauch und des Schadstoffausstosses vorgegeben werden, anstatt Abwrackprämien wie gehabt zu verteilen, die nicht einmal an ökologische Kriterien gebunden waren.


Wie Industrie, Gewerbe und Haushalte müssen laut BN auch der Verkehrssektor und die Landwirtschaft einen gewichtigen Beitrag zum sparsamen Einsatz von Energie leisten. Letztere durch Ausrichtung auf den energiesparenden und klimaschonenden Öko-Landbau, die Politik muss dies befördern. Der BN sieht Energiesparen und höhere Energieeffizienz als Mittel gleichermassen gegen Klimawandel und Atomgefahren an. In seinem Infopaket „ENERGIEWENDE ERNEUERBARE ENERGIE und KLIMASCHUTZ“ bietet er viele Energiesparmöglichkeiten an.


Der BN rät dabei zu umweltverträglichen und gesundheitlich unbedenklichen Baustoffen. Als Baustoffe mit dem offiziellen Umweltzeichen „Blauer Engel“ werden z.B. Dämmstoffe aus Altpapierschnitzeln vorgestellt, die mit vergleichsweise niedriger Herstellungsenergie auskommen und somit zweifach zum Energiesparen beitragen. Die Wahl der Heizungsart, etwa Brennwertkessel, die mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet sind, sowie die Wahl der entsprechenden Wärmeschutzverglasung stellen mit Wärmedämmung und Solarenergienutzung wichtige Pfeiler zum Energiesparen beim Bau dar.


Das Infopaket „Klimaschutz“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Klimaschutz“.