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Schutz vor Lärm und Abgasen für den BN gewichtiger Teil von Gesundheitsschutz

Selbstverständlich ist der Lärmschutz für den BN gewichtiger Teil von Gesundheitsschutz wie auch der sonstige Schadstoffausstoss des motorisierten Individualverkehrs ein wichtiges Thema ist. Der Unterzeichnete hat im Namen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) im unter dem Titel „Legendenbildung vorzubeugen“ am 17.Mai erschienenen Leserbrief über das Vorgehen bezüglich der besagten unnötige Krach-Veranstaltung berichtet. Und das Bayerische Innenministerium eingeschaltet und eindringlich um „umgehende Mitteilung gebeten,

  1. welche Genehmigung in welcher Form und welchen Inhalts den eingesetzten Polizeibeamten gezeigt und wie diese von diesen bewertet wurde

  2. inwieweit generell ein Genehmigungsbedarf für derartige tagesfüllend ruhestörende Motorrad-Krach-Veranstaltungen wie hier in Straubing auf dem ehemaligen REAL-Einkaufsmarkt-Gelände am Otto-von-Dandl-Ring am 7. und 8. Mai 2016 stattgefunden, besteht.

  3. nach § 30 StVO Abs. 1 S. 3 „Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn Andere dadurch belästigt werden“ keine polizeiliche Handhabe für eine Unterbindung dieser Motorrad-Krach-Veranstaltung sowohl auf dem ehemaligen REAL-Einkaufsmarkt-Gelände, das ausdrücklich nicht als Sondergebiet für Motor“sport“ o.ä. ausgewiesen ist, als auch auf öffentlichen Strassen im Umfeld bestanden haben soll.

4. Nachdem laut Aussage der Stadt, „das Ordnungsamt das Treffen nicht genehmigt hatte“, laut Aussagen von mehreren Polizeibeamten sowohl der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums wie auch der Polizeiinspektion in mehreren Telefonaten und dabei einer um 9:31 Uhr hinbeorderten Streife ein Genehmigungsbescheid der Stadt Straubing vorgezeigt wurde, wird auch umgehend um Offenlegung und Mitteilung der Gesprächsmitschnitte oder -Protokollierungen der Polizeidienststellen bezüglich des Einsatzverlaufs sowie der Beschwerdebearbeitung gebeten“

 

Wir – BN wie VCD – werden aus der Antwort Schlüsse zu ziehen haben, bei welchen Stellen weiteres Einfordern des zielgerichteten Tätigwerdens gegen solche Motorenlärm-Veranstaltungen erforderlich ist und laden jedeN ein, unsere ehrenamtlichen und gemeinnützigen Aktivitäten des vorsorgenden Natur-, Umwelt- Klima-, Lärm- und Gesundheitsschutzes zu unterstützen. Und da gibt es wahrlich noch viel zu tun, um den Entscheidungsträgern die Erfordernisse nahezubringen und sie zu deren Umsetzung zu bewegen, im und auch ausserhalb des Verkehrssektors: Sei es gegen die agrarindustrielle Intensivlandwirtschaft als Ursache der flächenhaften gesundheitsschädigenden Grundwasser- und damit Trinkwasserverschmutzung. Oder gegen das Aushebeln der Energiewende einzutreten, noch bevor sie Wirkung zeigt. Etc. etc. Denn es ist gerade im Hinblick auf den Schutz der menschlichen Gesundheit höchste Zeit für eine ökologisch nachhaltige Energie-, Agrar-, Rohstoff- und Verkehrswende, ja zu einer grundlegenden Wirtschafts- und Konsumwende, für die zu streiten es sich lohnt. Der Einsatz für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen kann durchaus als erfüllende, äusserst vornehme, wenn auch lästige und unbequeme, vor allem aber not-wendige Aufgabe angesehen werden bei deren Ausführung man sich nicht überall beliebt macht. Aber die selbstgewählte Aufgabe unserer Verbände ist ja auch nicht, jedermanns Liebling zu sein, es geht um etwas Ernsthaftes, um einiges mehr, unabhängig von Befindlichkeiten der Adressaten. Mitmachen lohnt sich, Herr Schmidt und alle, die schon mal wollten, dass der BN doch zu diesem oder jenem noch mehr macht. Noch mehr machen geht, wenn noch mehr mitmachen. Auch beim Fragen „Wo bleibt die Entschuldigung“ und wo das Dagegen-Angehen in der Causa Motorrad-Krach-Veranstaltung ebenso wie beim Zulassen und Dulden etlicher anderer skandalöser Zu- und somit Missstände. (Den Begriff „Schweinerei“ gebrauche ich dafür bewusst nicht, weil die Art Schwein für diese keinerlei Schuld oder Verantwortung trägt.) Mehr zu den Erfordernissen steht unter www.straubing.bund-naturschutz.de