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BN bietet Tipps zum Umweltfreundlich Bauen sowie Energiesparen bei Alt- und Neubauten Holz- statt Ölheizung in Hochwassergebieten - Zufahrten und Garagenvorplätze versickerungsfähig gestalten

Als Ratgeber zum umweltfreundlichen Bauen“ bietet der Bund Naturschutz (BN) ein Infopaket an. Es enthält wichtige Informationen für alle, die um- oder neu bauen wollen, zu umweltverträglichen und gesundheitlich unbedenklichen Baustoffen. Der Einsatz von Baustoffen ist je nach Material mit einem unterschiedlichen Energieverbrauch verbunden, z.B. wird Beton sehr energieaufwändig hergestellt und transportiert. Die Herstellung von Zement stösst rund 7 Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen. Normaler Zement muss bei über 1.400 Grad gekocht werden. Drei Milliarden Tonnen werden davon jährlich gebraucht: Der Erstellungsenergiebedarf für Holz liegt bei rund 5 − 7,5 kWh je Tonne.
Der entsprechende Wert liegt für Zement beim 100−fachen, für Kunststoff beim 1000− bis 3000−fachen, für Aluminium sogar beim 10 000−fachen. Man solle sich daher zur bevorzugte Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz entscheiden, wo immer dieses aus technischer Sicht an Stelle von energieaufwändiger hergestellten Baustoffen wie Beton eingesetzt werden kann. Die aus energetischer Sicht nötige Dämmung sollte unter Ausschluss von Materialien, bei denen gesundheitliche Bedenken bestehen bzw. für die keine ökologisch vertretbaren sinnvollen Wiederverwertungsmöglichkeiten bestehen (z.B. geklebte geschäumte Kunststoffe), erfolgen. Alternativen hierzu sind Dämmsysteme aus heimischen Holzwerkstoffen, Altpapierschnitzeln oder nachwachsenden natürlichen Materialien wie Flachs. Als Baustoffe mit dem offiziellen Umweltzeichen „Blauer Engel“ werden z.B. Dämmstoffe aus Altpapierschnitzeln vorgestellt. Dass umweltfreundliches Bauen zu allererst auch flächen- und ressourcenschonendes Bauen bedeutet, wird dort ebenso angesprochen, wie die Grundsätze energiesparender Bauweisen. Diese betreffen nicht nur die Wahl der Heizungsart – etwa Brennwertkessel, die mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet sind, sondern auch die Wahl der entsprechenden Wärmeschutzverglasung. Unter dem Motto „Lass die Sonne in Dein Haus“ sind auch BN-Infoblätter zur Solarenergienutzung und zur Wärmedämmung enthalten. Holzpellet-Feuerungsanlagen bieten sich als ökologische Alternative zu Öl- und Gasheizungen an, so der Bund Naturschutz (BN). In Hochwassergebieten sollten generell nur noch Holz- statt Ölheizungen zum Einsatz kommen, da bei Überschwemmungen bebauter Gebiete sonst grosse Mengen an Heizöl auf Wiesen, Äcker und in die Flüsse gespült werden – und auch die überfluteten Gebäude verunreinigen. Der BN sieht Energiesparen und höhere Energieeffizienz als Mittel gleichermassen gegen Klimawandel und Atomgefahren an.


Notwendig seien auch flächensparende Siedlungs- und Erschließungsformen statt immer neuer Verbauung freier Flächen an Ortsrändern mit immense Flächeninanspruchnahme durch ausschliesslich Einfamilienhäuser sowie eine versickerungsfähige Gestaltung etwa mit Rasenpflastersteinen aller Zufahrten, Garagenvorplätze und /Stauraumbereiche sowie der Überfahrten über Grünstreifen. Eine gute Randeingrünung der Grundstücke sowie die Pflanzung und der dauerhafte Erhalt von standortgerechten und heimischen großkronigen Laubbäumen oder Hochstammobstbäumen sei ebenso ein wichtiger Aspekt bei Bauvorhaben jeglicher Art.


Ein Infopaket „Energiesparen statt Atomgefahren / Gebäude“gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Energie / Gebäude“ .