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BN: Chancen für energieeffizienteste Energieversorgung mit Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung nicht verpassen

Stadt der nachwachsenden Rohstoffe“ braucht in verdichtet bebauten Gebieten Energieversorgung mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung auf der Grundlage forstlicher Biomasse


Bei verschiedenen Stellungnahmen im Rahmen von Bauleitplanungsverfahren und zu mehrgeschossigen Bauvorhaben in verdichteter Bauweise pochte der BUND Naturschutz (BN) auf die energieeffizienteste Art der Energieversorgung mit Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. So etwa beim Ausbau der Wissenschafts- und Hochschuleinrichtungen einschliesslich des ehemaligen Jugendzentrums, des neuen Info- und Beratungszentrums NAWAREUM sowie der Fraunhofer-Projektgruppe. Für die Stadt Straubing als „Stadt der nachwachsenden Rohstoffe“ kommt daher nur eine Energieversorgung der bestehenden sowie dort neu entstehenden Gebäude mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung auf der Grundlage forstlicher Biomasse in Frage. Anderes gälte nur, wenn die Energieversorgung nachweislich bzw. nachgewiesenermassen in einer noch energieeffizienteren Art und Weise als durch Kraft-Wärme-Kopplung auf der Basis forstlicher Biomasse sichergestellt werden könnte


Dementsprechend solle vom Wissenschafts-Areal bis zur Bebauung an der Persiluhr und der Jakob-Sandtner-Realschule samt Dreifachturnhalle und umliegender Bereiche mit dichter Bebauung die zu erwartende Wärmebedarfsdichte untersucht werden. Dabei solle auf den Einbezug weiterer naher potentieller Wärmeabnehmer wie der Brauerei Röhrl als Abnehmer von Nahwärme im Grundlastbereich als Prozesswärme hingewirkt werden, wenn bzw. soweit die Wärmebedarfsdichte über der in der Fachwelt anerkannten Grenze von 1,5 MWh/(m*a) liegt. Diesen Wert hatte bei einem Meinungsaustausch zwischen BN und TFZ der CARMEN-Projektmanager als fachlich anerkannte Grenze angeführt.


Eine qualifizierte Entscheidung könne nur erfolgen, wenn die Grundlagen wie Wärme- und Kältebedarf bzw. die zukünftig zu erwartende Wärmebedarfsdichte auch im Hinblick auf zu erwartende Entwicklungen im Einzugsbereich des Wärmeleitungssystems bestmöglich ermittelt und abgeschätzt werden. Nur auf einer solchen bestmöglich fundierten Basis seien Entscheidungen für die Art und Weise der Energieversorgung zu treffen, so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.

 

Dies hätte nun neben der Wiederbebauung des Persiluhr- Areals auch für die an der Heerstrasse und somit in der Nähe des Wissenschafts-Campus entstehende Wohnanlage für fast 100 Studenten“ mit Pelletsheizungen in den Häusern“ Voraussetzung für die Entscheidung über die Art der Energieversorgung sein müssen, so der BN.


Dabei sieht der BN Pelletsheizungen grundsätzlich positiv, dort wo sie Ölheizungen ersetzen, nicht aber, wo in verdichtet bebauten Gebieten auf Basis der gegenwärtigen und zukünftig zu erwartenden Wärmebedarfsdichte nachweislich bzw. nachgewiesenermassen die Energieversorgung mit Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung durch den Anschluss an ein auszubauendes Nahwärmenetz in einer noch energieeffizienteren Art und Weise als durch Einzelheizungen sichergestellt werden könnte.


„Es muss zum Erreichen der Klimaschutzziele und im Sinne der offiziell ausgerufenen Energiewende überall die die beste ökologische Praxis zum Einsatz kommen. Schon die in gesamtökologischer Hinsicht zweitbeste Lösung sei angesichts des drohenden Verfehlens der Klimaschutzziele nicht zu schlecht und somit nicht vertretbar“, so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer. „Gerade wenn ein öffentlich-rechtlicher Träger wie die Sparkasse Niederbayern-Mitte als mit im Spiel ist“, betont er die gebotene Vorbildfunktion der öffentlichen Hand.


Ein Infopaket Energiesparen / Gebäude zu der Thematik gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein, Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG, mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Energie / Gebäude“.