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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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BN & Justland: am Ökomarkt Podiumsdiskussion zu Klimaschutz, ökologisch nachhaltige Energie-, Agrar-, Verkehrs- und Konsumwende und höhere Verteilungsgerechtigkeit

Dass die Nachfrage umwelt- und gesundheitsbewusster VerbraucherInnen nach Bio-Lebensmitteln stetig steigt, erfreute die Kreisvorsitzenden des BUND Naturschutz (BN), Andreas Molz und Johann Meindorfer, bei einem Treffen in der Biogärtnerei Justland an der Straubinger Donaugasse. Man sieht sich in der Aufklärungsarbeit bestätigt, dass Gesundheit wie Biodiversität von sorgsamer Bio-Erzeugung profitieren. So erzeugt man im Ökolandbau hochwertige und gesunde Bio-Lebensmittel ohne Chemikalienrückstände und ohne Pestizideinträge in Boden, Grund- und Trinkwasser. Neue Bio-Bauern seien willkommen und würden gebraucht, um höhere Anteile der Bio-Nachfrage mit heimischen Produkten abdecken zu können.

 

Die Landwirtschaftspolitik werde auf Dauer schlicht und einfach nicht umhinkommen, die Notwendigkeiten von Gesundheits-, Boden-, Grund- und Trinkwasserschutz durch Umsteuern zu einer Landbewirtschaftung nach den Kriterien des kontrolliert ökologischen Landbaus zu beachten. Dies wird auch eines der Themen sein, die man am heurigen Ökomarkt mit einer Podiumsdiskussion zu Klimaschutz, ökologisch nachhaltiger Energie-, Agrar-, Verkehrs- und Konsumwende und höherer Verteilungsgerechtigkeit mit Kandidaten, die zur Bundestagswahl 2017 antreten und interessierten BürgerInnen ansprechen will. Justland ist laut Meindorfer geradezu ein Vorzeigeort, um soziale und ökologische Belange zusammen zu begreifen und für beide gemeinsam beherzt mit voller Kraft voranzugehen. Denn man bietet dort benachteiligten Jugendlichen in betrieblich ausgerichteten Projekten sozialpädagogisch begleitete Beschäftigung und Qualifizierung, öffentlich gefördert, die mit eigenwirtschaftlicher Tätig­keit verbunden wird – so im BIOhofladen sowie in der Bioland-Stauden- und Gemüsegärtnerei. Und für den BN stehe fest, dass man die soziale und ökologische Krise sind zusammen zu begreifen und für höhere soziale und ökologische Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen habe. Der "Faktor" menschliche Arbeit sei entlasten und Verschwenden oder gar Verprassen von Ressourcen dürfe sich nicht mehr rentieren. Wege dahin solle die Diskussion eine Woche vor der Bundestagswahl aufzeigen. „Und Kandidaten, die diese Wege beschreiten werden…,“ hoffen BN und Justland.