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BN kritisiert Untätigkeit, Abwiegeln, Mauern und Geheimniskrämerei von Behörden – Immer mehr VerbraucherInnen haben Salmonellen-Eier-, Agrarindustrie- und Massentierhaltungs-Skandale satt– Bio-Absatz boomt

Neue Bio-Bauern willkommen und gebraucht – Infos über Fortbildungs- und Fördermassnahmen für Einsteiger &Umsteiger


Heftige Kritik an Untätigkeit, Abwiegeln, Mauern und Geheimniskrämerei von Behörden gibt es seitens des BUND Naturschutz (BN) in Sachen Salmonellen-Eier-, Agrarindustrie- und Massentierhaltungs-Skandale. So auch an einer Reaktion im Auftrag der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf auf eine BN-Anfrage zu den Filmaufnahmen aus einem Hühnerstall der Firma Bayern-Ei. Und die liest sich so: „am 22.05.2015 und am 21.07.2015 wandten Sie sich per E-Mail  an Frau Staatsministerin Scharf und baten um Mitteilung, welche Konsequenzen von Behördenseite aus der Veröffentlichung von Filmaufnahmen getroffen wurden, die aus einem Hühnerstall der Firma Bayern-Ei in Ettling stammen sollen und auf die in einem von Ihnen verlinkten Artikel der Mittelbayerischen Zeitung Bezug genommen wird. Die Beurteilung, ob in einer Tierhaltung gegen tierschutzrechtliche Vorgaben verstoßen wurde, obliegt den zuständigen Überwachungsbehörden und kann nicht anhand von Filmaufnahmen, die von Dritten stammen, erfolgen. Wie Sie sicher ebenfalls den Medien entnommen haben, hat das für den genannten Stall zuständige Landratsamt Dingolfing-Landau aufgrund des Verdachts auf Überbelegung von Käfigen Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat Vorermittlungen wegen Beanstandungen bei der Legehennenhaltung aufgenommen. Der Fortgang des Verfahrens bleibt abzuwarten“.


Der BUND wartet – auch im Namen von Millionen „Nutz“-Tieren, die unter den Augen und mit Förderung seitens der herrschenden Politik und solcher beamteter Geheimnisträger in den bekannten Massentierhaltungs-Verliessen mit liegengelassenen teilverwesten Kadavern unter unwürdigsten Umständen dahinvegetieren müssen - schon mit grossem Interesse auf eine Erwiderung zu seiner Replik, die er an das Hohe Haus von Frau Scharf gesandt hat: „Zur Beurteilung, ob in einer Tierhaltung gegen tierschutzrechtliche Vorgaben verstoßen wurde, haben doch wohl die zuständigen Überwachungsbehörden auch Hinweisen von "aussen" nachzugehen - noch dazu, wenn sogar Filmaufnahmen "von Dritten" geliefert werden. Inwiefern besteht nach wie vor die Frage, wann und mit welchen Massnahmen wurde Ihrerseits auch abgeklärt und verifiziert, dass diese Filmaufnahmen mit Bildern wie den folgenden, die laut einer Veterinärmedizinerin von der Bundestierärztekammer als klarer Rechtsverstoß zu werten sind, aus diesem Betrieb stammen? Darüberhinaus sollten die zuständigen Überwachungsbehörden auf Grund der in diesem Fall zu Tage getretenen Versäumnisse Ihrerseits nochmals eindringlich auf ihrer Pflicht hingewiesen werden, solchen Hinweisen Anzeigen unverzüglich  nachzugehen, wenn dies offenbar nicht Standard des Verwaltungshandelns in Ihrem Ressort ist“. Solch ordentliches Verwaltungshandeln dürfe nicht zu viel erwartet sein von Bayerischen Behörden, so Johann Meindorfer vom BUND.


Der Bio-Absatz boomt jedenfalls nicht zuletzt wegen dieser Dauer-Skandale, die Nachfrage umwelt- und gesundheitsbewusster VerbraucherInnen nach Bio-Lebensmitteln steigt stetig, so der BUND, da dessen Vorteile für Tier- und Artenschutz, die Biodiversität, den Boden, das Grundwasser, das Klima und für die menschliche Gesundheit angesichts der Skandale in der chemisierten Agrarindustrie inclusive Massentierhaltung immer mehr Menschen bewusst werden. Immer mehr VerbraucherInnen haben Salmonellen-Eier-, Agrarindustrie- und Massentierhaltungs-Skandale satt, auch weil sie das Leiden der Nutztiere in ihren Käfigen nicht mehr ertragen und mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Auch wollen sie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser für sich und ihre Kinder und Enkel nicht weiter durch die agrarindustrielle Intensivlandwirtschaft aufs Spiel gesetzt sehen. Deshalb fordern der BUND sowie das Umweltbundesamt eine deutliche Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Flächen in Deutschland. Und darum werden von den Ökolandbauverbänden Landwirte gesucht, die ihren Betrieb auf kontrolliert- biologische Wirtschaftsweise umstellen. Damit der Bio-Boom nicht an ihnen vorbeigeht und die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln nicht nur durch immer höhere Importanteile, sondern aus heimischer Biolandwirtschaft befriedigt werden kann, sollten mehr bayerische Bauern auf „Bio“ umstellen, rät auch der BN und hat die Adressen der anerkannten Ökolandbauverbände, zusammengestellt, an die sich Landwirte wenden können, die Interesse an der kontrolliert- biologischen Wirtschaftsweise haben.


Demeter Bayern- Biologisch-Dynamische Vereinigung Bayern e. V., Hohenbercha 23, 85402 Kranzberg ,Telefon: 08166-6204, Telefax: 0816-6274, info@ demeter-bayern.de, http://www.demeter.de


Bioland Landesverband Bayern, Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg, Telefon: 0821-346800, Telefax: 0821-34680120, info@bioland-bayern.de


Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V. , Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing, Tel.: 0 89-89 80 820, Fax: 0 89-89 80 8290, naturland@naturland.de


Biokreis e.V.- Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung, Stelzlhof 1, 94034 Passau, Telefon: 0851-75 6500, Telefax: 0851-75 65025, info@biokreis.de
www.biokreis.de


Diese bieten jeweils eine Info-Broschüre für umstellungswillige Landwirte an, Muster davon sowie Infos über Fortbildungs- und Fördermassnahmen für Einsteiger und Umsteller gibt es als Infopaket zur Bio-Umstellung beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein oder Briefmarken oder Vorabüberweisung von auf das Konto auf das Konto des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Bio-Umstellung“.