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BN rät auch beim Feste-Feiern zum Gesundbrunnen Bio-Getränke - Vielfalt an Fruchtsäften, Limonaden und Bio-Cola bis zu Wein und Bio-Bier, reiner als es das Reinheitsgebot vorgibt – Wasser als Getränk nicht vernachlässigen

Eine mittlerweile auf dem Markt erhältliche Vielfalt von Bio-Getränken stellt der Bund Naturschutz (BN) mit seinem Infopaket „Getränke“. Es geht auf die Unterschiede von Saft, Fruchtnektaren und Fruchtsaftgetränken ein, wobei letztere nur einen Fruchtsaftgehalt von mindestens 6 % aufweisen müssen. Fruchtsaft dagegen muss immer 100 % Fruchtgehalt haben. Bio-Säfte tragen durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmitteln im Bio-Obstbau zum Schutz von Boden, Grund- und Trinkwasser und damit der menschlichen Gesundheit bei. Bio-Limos kommen ohne Industriezucker aus, enthalten dafür wertvollen Bio-Honig oder Bio-Saftextrakte. Durstlöscher sind auch alkoholfreie Bio- Biere.


Dass bayerisches Bier noch immer nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut werden muss, ist den meisten bekannt.

Dass die damit vorgeschriebene „Reinheit“ aber von Bio- Bier aus kontrolliert-biologischem Anbau noch übertroffen wird, weil das Reinheitsgebot nichts über die Erzeugung der Bier-Rohstoffe vorgibt, ist weniger bekannt, so der BN. Die Erzeugung der Bier-Rohstoffe zur Malzherstellung Gerste, Weizen, Roggen und Dinkel sowie von Hopfen erfolgt für Bio- Bier ohne Einsatz chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel sowie leicht löslicher mineralischer Düngemittel. Der Bio-Hopfenanbau ist sehr anspruchsvoll. Der Hopfengarten wird als Mischkultur angelegt. Klee, Buchweizen oder Wicken werden als Untersaat zwischen den Hopfenreben eingesät und gemulcht. Mithilfe von Bodenorganismen werden die abgestorbenen, nährstoffreichen Pflanzenteile in Naturdünger umgewandelt, der positiv aus das Wachstum des Hopfens wirkt. Bio-Bier enthält nur wenige der für konventionelle Produkte rechtlich zugelassenen Zusätze und wird immer in den umweltverträglichen Glas-Mehrwegflaschen angeboten. Auch gelte es, Trinkwasser als Getränk nicht vernachlässigen, für dessen Schutz vor Schadstoffen sich der Verband einsetzt, so auch mit dem Aufruf an alle zum Kauf von Bio-Lebensmitteln statt Billigware aus der chemisierten Agrarindustrie, die durch massiven Pestizid- und Düngereinsatz nicht nur die Biodiversität, den Boden, das Klima, die menschliche Gesundheit und auch über die Massentierhaltung das Grundwasser stark verschmutzt haben und immer noch weiter in Gefahr bringen. Ein Infopaket „Bio- Getränkevielfalt“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de für 5 € als Schein oder Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „Bio- Getränke“.