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BUND-Aktion Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat - Dem Gift- und Gentechnikrisiko entgegnen - Bio-Lebensmittel und Bio-Getränke kaufen

Der BUND Naturschutz ruft zur Teilnahme an der Europäischen Bürgerinitiative gegen Glyphosat mit einer Online-Aktion auf unter

www.aktion.bund.net/europ%C3%A4ische-b%C3%BCrgerinitiative-gegen-glyphosat .

Man forderte schon 2016 von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und Bundesumweltministerin Hendricks, die Wiederzulassung von Glyphosat stoppen. 2017 stehe nun in der EU eine wichtige Entscheidung an, ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird.


Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam könnten die VerbraucherInnen jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen und fordern: „Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!“


Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften gesammelt werden.


„Bitte werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bürgerinititative gegen Glyphosat und machen Sie mit, damit wir die potentielle Krebs-Gefährdung und Schädigung der menschlichen Gesundheit bis hin zur Zerstörung von Böden, Grund- wie Trinkwasser und somit unserer natürlichen Lebensgrundlagen verhindern können“, so der Appell.


Um dem persönlichen Gift- und Gentechnikrisiko entgegnen, sollten die VerbraucherInnen gezielt Bio-Lebensmittel und Bio-Getränke kaufen und damit ein deutliches Signal gegen die agrarindustrielle Intensivlandwirtschaft inclusive tierquälerischer Massentierhaltung setzen. Man dürfe die davon ausgehende Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen ebensowenig hinnehmen wie diejenige genmanipulierter Pflanzen oder Futtermittel. „Auf der sicheren Seite ist man da nur bei Bio- Produkten,“ erklärt der stellvertretende Sprecher des BN-Landesarbeitskreis Abfall / Kreislaufwirtschaft / Ressourcenschonung Johann Meindorfer. Er ruft darüberhinaus auf, denjenigen Politikern und Parteien- und Behördenvertretern, die die Umsetzung des Vorsorge- und Verursacherprinzips verweigern und aktiv oder auch durch willfähriges ihr Nichtstun weiter die agrarindustriellen Intensivlandwirtschaft inclusive tierquälerischer Massentierhaltung und Ausbreitung genmanipulierter Pflanzen sowie von Antibiotikaresistenzen hinnehmen oder sogar aktiv stützen, die rote Karte zu zeigen.


Es gelte ebenso, die Erfüllung der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand für ein umweltfreundliches faires Beschaffungswesen mit der umfassenden Verwendung von Lebensmitteln und Getränken aus gentechnikfreier kontrolliert biologischer Erzeugung einzufordern. Dies betreffe den Verpflegungsbereich bei allen staatlichen und kommunalen Einrichtungen und solchen mit kommunaler Beteiligung wie Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Kliniken, Theater, Stadthallen. Ebenso müsse Bio-Verpflegung Standard bei allen Veranstaltungen wie Volksfesten oder Feiern von Kirchengemeinden, Pfarreien und Vereinen werden.


Es seien im Interesse und zum Wohl der Allgemeinheit alle Möglichkeiten auszuschöpfen, dem Gesundheitsrisiko durch Glyphosat und - teils bienengefährdenden - Pestiziden und Nervengiften wie Neonikotinoiden entgegenzutreten. „Da führt an der Umstellung auf Bio-Landwirtschaft und BIO & FAIR-Qualität beim--Einkauf letztlich kein Weg vorbei“, so Meindorfer.

 

Die Infopakete „BIO-LEBENSMITTEL BASIS gesunder ERNÄHRUNG“, „Keine Gentechnik auf unserem Teller“ und „Vorsicht CHEMIKALIEN“ gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de für je 5 €  als Schein oder Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP BIO Gentechnik bzw. CHEMIKALIEN“. Alle drei zusammen kosten nur 10 €.