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BUND Naturschutz lädt zum 26. Internationalen Donau-Kongress am 2. und 3. Dezember in Niederalteich

Busfahrt in das Isarmündungsgebiet zur Besichtigung der neuesten Renaturierungsschritte - Infopaket "Donau und Flussauen in Bayern" beim BN erhältlich

Am 2. und 3. Dezember ab 10:30 Uhr lädt der BUND Naturschutz zum 26. Internationalen Donau-Kongress in die Landvolkshochschule in Niederalteich ein. Er hat im Lauf der Jahre den besonderen ökologischen Wert der Donau in Bayern und in Europa herausgearbeitet und die Auseinandersetzungen um den Ausbau der Wasserstraße in der Donau fachlich begleitet. Seit vielen Jahren wird die Frage diskutiert, wie der Hochwasserschutz entlang der großen Flüsse nachhaltig und naturnah verbessert werden kann. Am Samstagnachmittag steht eine Busfahrt in das Isarmündungsgebiet zur Besichtigung der neuesten Renaturierungsschritte auf dem Programm.

Am Sonntag, den 3. Dezember ab 10:30 Uhr widmen sich in einer Podiumsdiskussion Vertreterinnen und -Vertreter von politischen Parteien der Frage, ob und wie der Weg von „Papiertigern“ wie der EU-Donauraum-Strategie, Natur- und Gewässerschutz-Richtlinien und dem bayerischen „Masterplan Donau“ hin zu einer tatsächlichen Umsetzung gelingen kann. Eine Anmeldung zum Kongress ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, für die Busfahrt in das Isarmündungsgebiet am Samstagnachmittag wird ein Beitrag im Bus eingesammelt. Das Faltblatt mit dem Programm steht unter www.deggendorf.bund-naturschutz.de zum Download und ist iM Infopaket "Donau/ Flüsse ", beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 €  in Briefmarken oder Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „Donau/ Flüsse“ erhältlich


Dass der BN überhaupt Eingriffen in den wertvollen Lebensraum der noch freifliessenden Donau – aber im geringstmöglichen Mass – zustimmt, stellt ohnehin einen Kompromiss mit den Interessen der Schifffahrt um verlässlichere Schiffahrtsverhältnisse und kalkulierbarer Abladetiefen dar, um stabile und in gewissem Rahmen auch steigende Gütermengen auf dem Wasserweg transportieren zu können. Dabei kann der BN jedoch einem stetigen Güterverkehrswachstum, das mit hohem Energieverbrauch und Schadstoffausstoss verbunden ist, nicht tatenlos zusehen, sondern fordert von der Politik ein Gegensteuern: Das seitens der Bayerischen Staatsregierung schon Anfang 2013 angekündigte Verkehrskonzept für den Donauraum zwischen Regensburg und Passau darf sich bezüglich des Bahnausbaus nicht auf den Raum zwischen Regensburg und Passau beschränken. Es muss ein- und ausbrechende Verkehre schon weit vorher auf die Schiene "abfangen". Dazu gehört, dass Nadelöhre in den westlich liegenden Bahnknoten behoben und auch die aus Sicht des Donauraumes quer sowie teils parallel verlaufenden Bahnstrecken ausgebaut werden: Nürnberg - Prag, Landshut - Plattling, Mühldorf - Freilassing, südostbayerisches Chemiedreieck und Elektrifizierung Regensburg - Hof. Ein Ausbau des umweltverträglicheren Verkehrsträgers Bahn ist daneben ganz unabhängig vom Donauausbau ohnehin nötig, auch um PKW-Verkehr durch noch bessere Bahnangebote von den Autobahnen abzuziehen.