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BUND Naturschutz stellte gerettete Landschaften vor, die es ohne Einsatz vieler BN-Aktiver nicht mehr gäbe

Stringente Vorgaben zum flächen- und energiesparenden Bauen zum Erreichen der Biodiversitätsstrategie- und Klimaschutzziele nötig

 

Bayern würde heute anders aussehen, wenn nicht durch den engagierten Einsatz vieler Aktiver des BUND Naturschutz (BN) viele wunderschöne Landschaften im ganzen Land gerettet worden wären. Dies stellte bei der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe BN-Landesvorstandsmitglied Winfried Berner aus Mitterfels mit seinem Bildervortrag zu den "Geretteten Landschaften" eindrucksvoll unter Beweis. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des BUND Naturschutz im Jahr 2013 präsentierten Ulrike Rohm-Berner und Winfried Berner ein Buch mit 40 ausführlichen Tourenbeschreibungen zu Wanderungen durch gerettete Landschaften in ganz Bayern, die es ohne den engagierten Einsatz vieler BN-Aktiver nicht mehr gäbe. Einige davon präsentierte er mit prächtigen Bildern, von der Weltenburger Enge, dem Murnauer Moos, oder der Pupplinger Au bis zum Aischgrund mit naturverträglicher Teichwirtschaft und zur Stadtnatur, die man etwa in Fürth an Rednitz, Pegnitz und Regnitz vor Strassenbauvorhaben bewahren konnte. Eine Vielzahl pfiffiger und BN-Aktionen, mit denen man deren Erhalt erkämpfte, schilderte er in amüsanten Details. Er erinnerte dabei auch an Erfolge vor Ort wie der Entscheidung für die freifließende Donau zwischen Straubing und Vilshofen und im Kreis Straubing-Bogen: Einer der grossen Erfolge des BN zum Erhalt seltener Arten, etwa des Auerhuhns und der prächtigen Bayerwald-Landschaft für Erholungssuchende, war die Verhinderung eines BMW-Fahrertrainingszentrum bei Rettenbach, Gemeinde Sankt Englmar, das zu einer Verlärmung bis hinauf auf die Höhen des Hirschensteins geführt hätte. Kurzsichtigen Profitinteressen der BMW AG, ob blindlings oder sehenden Auges unterstützt durch die damalige CSU-Kreistagsmehrheit, konnten durch ein geballtes Engagement wirkungsvoll und erfolgreich entgegengetreten werden – ein nachhaltiger Erfolg für eine einzigartige Naturlandschaft.


Berner und Kreisvorsitzender Andreas Molz nahmen dann Ehrungen langjähriger Mitglieder vor, von denen einer, Hans-Jürgen Buchner alias Haindling, die Abholzungsaktion mit Baumfällungen und Gehölzentfernungen rund um seinen gleichnamigen Heimatort in der Stadt Geiselhöring heftig anprangerte.

 

Molz liess mit 2.Kreisvorsitzenden Johann Meindorfer die Arbeit im Kreisvorstand mit einigen Fotos Revue passieren. Dieser bemängelte dabei, dass die meisten Gemeinden bei ihren Entscheidungen in der Bauleitplanung stringente Vorgaben zum flächen- und energiesparenden Bauen vermissen lassen, Das Erreichen der Biodiversitätsstrategie- und Klimaschutzziele sei dabei kaum ein Thema. Wie seit Jahren problemlos wurde nach dem Kassenbericht durch Schatzmeisterin Roswitha Schanzer einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft erteilt und ihr neuer Haushaltsentwurf beschlossen. An praktischen Aktivitäten sind Artenschutzprojekte auf lokaler Ebene geplant wie der Umbau einer Trafostation in ein Tierhotel oder die Kartierung von Neophyten und Bekämpfung des Eschenahorns in der Donau-Aue im Stadtgebiet Straubing, so Molz. „Aktive Helfer dazu sind heute genauso wichtig und willkommen, wie sie es zum Retten grossartiger Landschaften waren.“