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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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Grillspass mit Öko-Anspruch bringt Party-Stimmung im grünen Bereich – Porzellan statt Pappe

Vegetarisches oder Bio-Würstl und Bio-Fleisch auf dem Grill statt Massenware - Grillsoßen ohne künstliche Zusätze - BUND bietet viele leckere leichte Sommer-Bio-Rezepte

Auf in den Bioladen, zum Biobauern, zur Biobäckerei oder zum Bio-Gemüsestand und auf „Nummer sicher“ gehen für Gesundheit, sauberes Wasser, giftfreie Böden und artgerechte Tierhaltung“

 

Jede Menge leichte und gesunde Bio-Sommerrezepte mit saisonal verfügbaren Zutaten auch für den Grillspass mit Öko-Anspruch bietet der BUND Naturschutz (BN) an. Zutaten vor allem aus dem regionalen Bio-Landbau seien gut für Gesundheit, Boden, Grundwasser, Klima, Artenschutz und Biodiversität. Und mit ihnen könne man ursprünglichen Geschmack erleben, der Produkten aus der industriellen Landwirtschaft oft fehle. Gesunde Biokost zähle heute zum Einmaleins der Gastfreundschaft. „Bieten Sie auch genügend fleischlose Gerichte und alkoholfreie Bio-Getränke an“, empfiehlt der BN. „Soll Fleisch dabei sein, meiden Sie Billigware aus dem Discounter, die fast immer aus Massentierhaltung oft mit Gentechnikfutter kommt“. Man könne halb und halb gegrilltes Gemüse und Grillfleisch vom Bioladen anbieten und damit in Sachen Tierschutz und Klimaschonung Flagge zeigen. Gut sei der Bio-Landbau auch deshalb, weil die Bio-Landwirtschaft auf den in der konventionellen Landwirtschaft üblichen Chemikalieneinsatz verzichtet. Darum nützt der Kauf von BIO- Produkten der heimischen Imkerei und bewahrt diese vor Bienensterben durch Agrargifte.


Durch Erhalt und Förderung der Bodenfruchtbarkeit erspare sie der Allgemeinheit all die Folgekosten für die Beseitigung von Schäden an Boden, Grundwasser und Klima von vornherein, die auf das Konto der chemisierten

Agrarindustrie gehen. BIO-Zutaten nützten der ganzen Gesellschaft, die durch umweltbewussten Konsum von Umweltbelastungen verschont bleibe.


Nicht umsonst forderten 400 Wissenschaftler und Regierungsvertreter im Weltagrarbericht – auch zur Sicherung der Welternährung - als weltweite agrarpolitische Ziele das, wofür der Bio-Landbau schon lange in vorbildhafter Weise steht: „Rückbesinnung auf natürliche und nachhaltige Produktionsweisen, … Einsatz natürlicher Düngemittel, traditionellen Saatguts sowie kürzere Wege zwischen Produzenten und Verbrauchern“. Die industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen oder Pestiziden sei an Grenzen gestossen. „Faires Bio ist besser als Nicht-Bio und fair erzeugtes Bio aus der Region ist optimal“, resümiert daher der BN mit der Empfehlung: Auf in den Bioladen, zum Biobauern, zur Biobäckerei oder zum Bio-Gemüsestand und künftig auf „Nummer sicher“ gehen für Gesundheit, sauberes Wasser, giftfreie Böden und artgerechte Tierhaltung durch gezielten Kauf von Produkten aus fairer kontrolliert biologischer Erzeugung. Und natürlich gilt auch für Bio-Produkte: saisonal regional verfügbare Produkte bevorzugen!


Die Vorteile des Bio-Landbaus für Artenschutz, Biodiversität, Boden, Grundwasser, Klima und menschliche Gesundheit kämen neben den Bio-Kunden persönlich auch der zugute. Dabei bieten sich vegetarisch-leckere Rezepte mit regional und saisonal verfügbarem Bio-Gemüse als bekömmlich Alternative zu Fleischgerichten an. Und für ihre Güte zahlen sich die EU-Bio-Verordnung und die Richtlinien der anerkannten Ökolandbauverbände, wie Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis, GAÄ aus mit ihren zusätzlichen unabhängigen Kontrollen sowie das besondere Verantwortungsbewusstsein der Biobauern und Bioverarbeiter.