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Alle sollten und die öffentliche Hand muss 100 % Bio-Kunde werden

Der Gründe für eine entschiedene durchgreifende flächendeckende Ökologisierung der Landwirtschaft gibt es viele. Sie ist nötig, weil die agrarindustriellen Intensivlandwirtschaft Ursache der flächenhaften gesundheitsschädigenden Grundwasser- und damit Trinkwasserverschmutzung ist. Weil in Massentierhaltungsanlagen und somit bei der Fleischproduktion unsägliche Grausamkeiten mit Leiden unzähliger „Nutztiere“ sowie gefährlicher Antibiotikaeinsatz stattfinden.

Auch der Schutz der Artenvielfalt, von Schmetterlingen, Bienen und Vögeln klappt nicht ohne entschiedene durchgreifende flächendeckende Ökologisierung der Landwirtschaft (sowie die Reduzierung des Flächen- Fleisch- und Energieverbrauchs). Mit Blühflächen allein lässt sich das Insektensterben nicht stoppen, umso mehr, als diese dazwischen auf den Äckern mit grossflächigem Pestizideinsatz weiterhin totgespritzt würden. Es braucht dringend die flächendeckende Umstellung auf den Öko-Landbau.

Verbraucherseits sind wir alle dran. Wir müssen alle ran. Und, ganz vorne dran muss da die öffentliche Hand mit ran, die in Summe ein Grossverbraucher. Sie ist als Einkäufer wie andersrum als Anbieter gefordert, vorbildlich umfassend und durchgängig gesunde qualitätsvolle glyphosat-gift- tierqual-, antibiotika- und gentechnikfrei fair erzeugte und gehandelte Lebensmittel, Getränke und Textilien aus dem ökologischen Landbau nachzufragen und zu verwenden.

Ob bei der Gemeinschaftsverpflegung für Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kliniken, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und Kantinen, Ob für Gastgeschenke, Empfänge und ähnliche Anlässe.

Gleiches gilt etwa für kirchliche Organisationen, um dem Auftrag zum Erhalt der Schöpfung Rechnung zu tragen.

Genauso wie als Einkäufer und Anbieter haben sich Staat, Landkreise, Städte und Gemeinden auch als Ausrichter oder Veranstalter von Grossveranstaltungen wie Volksfesten zu verhalten.

Dass immer und durchgängig gesunde qualitätsvolle glyphosat-gift- tierqual-, antibiotika- und gentechnikfrei fair erzeugte und gehandelte Lebensmittel, Getränke und Textilien aus kontrolliert biologischer Erzeugung anstelle solcher aus der industriell-intensiven Landwirtschaft Bio-Lebensmittel von den Erzeugern, Verarbeitern und Lieferanten verlangt und dann den Endkunden angeboten werden, dafür haben sie Sorge zu tragen.

Damit Bio-Produzenten Planungssicherheit in Form von gesicherten Absatzchancen haben.

Denn gesicherte Absatzmärkte für Bio-Produkte stellen für Landwirte eine wichtige Voraussetzung bei den betriebswirtschaftlichen Überlegungen zur Umstellung auf den Öko-Landbau dar. Eine Steigerung der Nachfrage nach Erzeugnissen des Öko-Landbaus ist zugleich Treiber für die Erhöhung der Produktion.

Der öffentlich-rechtliche Bereich, damit Staat und Kommunen, ist / sind weit weg von der Ausschöpfung aller Potenziale, die aber die aus der geltenden Verfassungs- und Rechtslage erwachsende gesundheitliche Vorsorge- und Vorbildfunktion gebieten würde.

Die Nachfragemacht der gesamten öffentlichen Hand inclusive der Kirchen sowie der Ausrichter von Grossveranstaltungen wie Volksfesten ist da mengenmässig höchst relevant. So hoch gesundheits- und ökologierelevant, dass man die Untätigkeit vieler politischen wie behördlichen Verantwortlichen in Sachen Umstellung auf flächendeckenden Öko-Landbau nicht dulden bzw. durchgehen lassen kann.

Die gesamte öffentliche Hand inclusive der Kirchen sowie der Ausrichter von Grossveranstaltungen wie Volksfesten darf keine Fleisch- und Eiprodukte aus Massentierhaltung mehr einkaufen, abnehmen oder anbieten. Sie haben die Verpflegung auf gesunde Bio-Lebensmittel umstellen!

Für Tierwohl und Trinkwasserschutz müssen alle tätig werden – die öffentliche Hand ganz vorne dran, als Vorbild für die Verbraucherschaft insgesamt.