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Bericht von der Delegiertenversammlung beim BN-Kreisvorstand "Wir haben kein zweites Bayern im Kofferraum" Flächenschutz, grundlegende Agrar-, Energie- und Mobilitätswende sowie Klimaschutz auf kommunaler Ebene umsetzen

Von der Delegiertenversammlung des BUND Naturschutz berichtete Kreisvorsitzender Andreas Molz bei der Mai-Sitzung des BN-Kreisvorstandes am Montag. Der neue BN-Vorsitzende Richard Mergner hatte dabei postuliert, Bayern müsse auf allen Ebenen nachhaltiger und ökologischer werden. „Wir haben kein zweites Bayern im Kofferraum – das stimmt und das wollen wir auf kommunaler Ebene umgesetzt sehen und haben dafür jahrelange Vorarbeit geleistet“, so Molz. Vor Ort abzuarbeiten gelte es die seitens des BUND vorgelegte Agenda zur sozial sowie ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung und Kommunalpolitik, die in angepasster Version auch an den Landkreis samt Landkreisgemeinden gerichtet worden war.

Erfordernisse und Notwendigkeiten zum zielgerichteten Tätigwerdens in Sachen Umwelt- und Klimaschutz gegen die bedrohlichen Fehlentwicklungen wie Klimawandel und Biodiversitätsverlust gebe es in grossem Umfang.


Diese hätten zwischenzeitlich bekanntermassen nichts an Aktualität und Dringlichkeit verloren. Ganz im Gegenteil: Alles Handeln müsse angesichts des schon laufenden Klimawandels und des dramatisch fortschreitenden Verlustes an Biodiversität unter dem Primat von ökologischer Nachhaltigkeit, von Klimaschutz, sozialer sowie ökologischer Verteilungsgerechtigkeit stehen, so der 2. Kreisvorsitzende Johann Meindorfer. Durchgängig vorbildlich ökologisch nachhaltige Ausrichtung des Handelns nach der besten ökologischen Praxis in Betrieb und Verwaltung im eigenen Wirkungskreis der öffentlichen Hand mit umweltfreundlichem und fairen Beschaffungswesen sowie ökologisch nachhaltigem Mobilitätsmanagement seien ausdrücklich als Querschnittsaufgabe zu sehen und sicherzustellen. „Ökologisch nachhaltiges Handeln der öffentlichen Hand muss somit integraler Bestandteil alle organisatorischen und Verwaltungshandeln werden, vorbildlich, auf dass es ihr private Unternehmen und VerbraucherInnen gleichtun mögen“, sagte Meindorfer.


Er erinnerte dazu exemplarisch konkretisierend an den Passus zur umwelt- und flächenschonenden Stadtentwicklung oder Mindestanforderungen an die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand in Sachen umweltfreundlicher Beschaffung. Auch und gerade der Antrag ökologisch nachhaltige Veranstaltungsausrichtung mit einem klimaschonenden und umweltfreundlichen Gäubodenvolksfest mit Ostbayernschau umfasse alle ökologierelevanten Bereiche: so sei die Mobilität mit der Forderung eines ambitionierten ökologisch nachhaltigen Verkehrskonzeptes genauso betroffen wie die Sektoren Ressourcenschonung und Energiesparen. In den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung seien solche Grossveranstaltungen zum nötigen Ausbau des Bio-Sortiments prädestiniert. Fleischwaren, milch- und eihaltige Produkte aus tierquälerischer Massentierhaltung sollten parallel dazu Zug um Zug vom Angebot ausgeschlossen werden. Meindorfer berichtete daneben aus Frankfurt vom BUND-Bundesarbeitskreis Wirtschaft und Finanzen, bei dem die Forderung nach einem intelligenten ökologisch-sozialem Steuersystem sowie gerechterer Verhältnismässigkeit der Einkommens- und Vermögensverteilung bekräftigt wurde.