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Beste Voraussetzungen für flächensparendes Bauen beim Bebauungsplan Breslauer Strasse / Donaumarkt nicht genutzt

Bessere Voraussetzungen für flächensparendes Bauen sind kaum denkbar: ein und derselbe Investor baut mehrere Einkaufsmärkte und daneben, quasi am selben Standort, mehrgeschossige Praxen- und Bürogebäude.


Wenn Flächenressourcenschonung, flächensparendes Bauen auch nur irgendwie ernst genommen würde, wäre zu erwarten, dass man zwar die Geschäfte dort ebenerdig unterbringt, die Praxen und Büros zum schonenden Umgang mit Grund und Boden in mehreren Obergeschossen über den Einkaufsmärkten anordnet und somit an anderer Stelle zusätzliche Flächeninanspruchnahme vermieden wird.


Um die Inanspruchnahme von Grund und Boden auf das notwendige Maß zu begrenzen, ist die überbaute Grundfläche in bestmöglichem Masse auszunutzen. Städteplanerisches erstes Gebot.


Wenn dies hier nicht klappt, wo die Bebauung mit Einkaufsmärkte und Praxen- und Bürogebäude in einer Hand liegt, wo und wann dann in dieser Stadt?


Wie wichtig in der Bauleitplanung stringente Vorgaben zum flächen- und energiesparenden Bauen sind, zeigt dieses Beispiel wieder einmal deutlich auf. Da spricht es nur Hohn, wenn sich Landes- Kommunalpolitiker der bayerischen staatstragenden Partei gegen das Volksbegehren "Betonflut eindämmen" verwahren. Mit der fadenscheinigen „Begründung“, in den Kommunen würde eh schon verantwortungsvoll geplant und gebaut, würde eh ein „verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen“ gepflegt.


Gegenbeispiele in dieser Stadt, rundum im Landkreis und im ganzen Land zu besichtigen. Und was tun die Verantwortungsträger auf allen zuständigen Ebenen? Beschwichtigen. Und den Flächenfrass durch ausufernde Bebauung weiterlaufen lassen. Also: Volksbegehren "Betonflut eindämmen" zum Erfolg führen!