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BN: Einverständnis mit Bebauungsplan zur Erweiterung des Klinikums Sankt Elisabeth samt neuen Parkdecks

Zusätzliche Stadtbuslinie vom Uferstrassen- und Altstadtareal direkt zum Bahnhof und bessere Fussgänger- und Radverkehrs-Infrastruktur erforderlich


Zum Bebauungsplan zur Erweiterung des Klinikums Sankt Elisabeth samt neuen Parkdecks erklärt der BUND Naturschutz (BN) in seiner Stellungnahme Einverständnis. stellt aber etliche ökologiebezogene Anforderungen als Mindeststandards an die Stadt Straubing und den Vorhabenträger. Der Ausbau des Klinikums als wichtiger Beitrag zur Stärkung der gesundheitlichen Versorgungsfunktion und somit auch der landesplanerischen Entwicklungsgerechtigkeit sei erforderlich und sachgerecht und solle daher umgesetzt werden.


Um eine flächen- und naturraumsparende angemessen verdichtete Bauweise zu erreichen, sei eine mindestens fünfgeschossige Bebauung in den Sondergebieten „Parken“ und „Klinik 1" sowie eine mindestens viergeschossige Bebauung im Sondergebiet „Klinik 2” erforderlich, die darüber hinaus dem urbanen Umfeld entsprechen und die zentralen Funktionen des Areals unterstreichen würde. Im Hinblick auf künftige Erweiterungen sollen alle Gebäude dabei auch aus statischer Sicht für eine spätere weitere Aufstockung geeignet ausgerichtet werden.

Nach Fertigstellung der neuen Parkdecks sollen die zwischen dem neuen TUM- Donaucampus und dem Johannes-Turmair- Gymnasiums angelegten Parkplätze beseitigt und durch eine höherwertige flächensparende Bebauung mit einer mindestens viergeschossigen Bauweise ersetzt werden, um die insgesamt für ,Wissenschafts- und Hochschul-, Verwaltungs- bzw. schulische oder auch für Wohnzwecke benötigte Grundflächen zu minimieren..


Die Bebauung müsse so erfolgen, dass Eingriffe in vorhandene Grünstrukturen sowie in den potentiellen Retentionsraum der Donau bzw. des Allachbaches vermieden bzw. auf das wirklich erreichbare geringstmögliche Mass beschränkt und naturschutzfachlich wertvolle Flächen geschont werden und bei unabweisbaren Eingriffen für einen Ausgleich gesorgt wird.

Gerade auf Grund des gebotenen Vorbildcharakters des Klinikums sei die umfassendst mögliche Photovoltaiknutzung aller Dachflächen erforderlich und angemessen. Die Energieversorgung der Gebäude, soweit über erneuerbare Energien wie insbesondere Solarenergie hinaus erforderlich solle durch den Anschluss an ein entsprechendes Nahwärmenetz mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung, etwa des TFZ bzw. des TUM-Campus erfolgen.


Zur Verminderung der Belastungen durch den motorisierten Individualverkehrs sowie zur Minimierung der Zahl der „notwendigen Stellplätze“ müsse eine optimale attraktive Erreichbarkeit Fuss, per Fahrrad, ÖPNV, und mittelbar an die l Bahn, sichergestellt werden. Und zwar für den gesamten Umgriff entlang der Uferstrasse sowie der Altstadt mit ihren besucherstarken öffentlichen sozialen und kulturellen Zielen wie Klinikum mit MVZ, Johannes-Turmair-Gymnasium, Wissenschaftseinrichtungen, Sportstätten am Peterswöhrd mit Keglerzentrum und TSV-/VfB-Stadion sowie Petersbasilika und Petersfriedhof.


Angemessen und erforderlich sei dabei für die Grössenordnung und Einwohnerzahl Straubings neben einem durchgehenden ganztägigen Halbstundentakt der Stadtbuslinien 1 bis 4 die Ergänzung des Stadtbusnetzes um eine zusätzliche Stadtbuslinie mit Führung möglichst vom Uferstrassen- und Altstadtareal direkt zum Bahnhof. Diese solle an möglichst vielen tangierten Haltestellen mit den vorhandenen Stadtbuslinien verknüpft und damit Synergieeffekte genutzt werden. Etwa als bisher nicht angebotene „Diagonal- oder Querverbindungen“ verschiedener Linien, die bisher nur über die Umsteigestelle am Ludwigsplatz verbunden sind:


Zur Verbesserung der Fussgänger- und Radverkehrs-Infrastruktur will man durchgängige Radverkehrsanlagen entlang der Amsel-, Sankt-Nikola- und Sankt-Elisabeth-Strasse zur Anbindung des Stadt-Südostens.


Erforderlich sei zudem ein fussgänger- und fahrradgerechter Strassenraum auf der Achse Krankenhaus- und Petersgasse sowie in der Schulgasse und am Mühlweg. so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.