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BN-Kreisvorstand Stadt Straubing darf dem Umgehungsstrassenbau von Geiselhöring ob südlich oder nördlich Haindlings mit einer Nordumfahrung Alburgs keinesfalls Vorschub leisten

Ausbau und durchgehender Halbstundentakt auf der Gäubodenbahn nötig

Bericht vom bundesweiten Ratschlag für kostenlosen Nahverkehr in Kassel

Einsatz für das Überleben von Käfern, Bienen und Schmetterlingen mit Massnahmen zum längeren Erhalt von Blühflächen

Die Stadt Straubing darf mit einer Nordumfahrung Alburgs keinesfalls dem Umgehungsstrassenbau von Geiselhöring ob südlich oder nördlich Haindlings Vorschub leisten. Darin war sich nach einer Befahrung per Bahn und Fahrrad der Knackpunkte der geplanten Trassenverläufe des Umgehungsstrassenbaus von Geiselhöring am Sonntag mit Vertretern der Bürgerinitiative (BI) „Gegen Haindling – Süd“ der BN-Kreisvorstand bei der Juni-Vorstandsitzung am Montag einig: Jede Trassenvariante, ob Haindling– Süd, weiter oder enger Südring - alle Umgehungstrassen führen zur Zerstörung der idyllischen Gegend um Geiselhöring. „Der BUND wird sich solcher Natur- und Landschaftszerstörung vehement entgegenstemmen“, sagte BN-Kreisvorsitzender Andreas Molz. Auch die Stadt Straubing dürfe dem Umgehungsstrassenbau von Geiselhöring ob südlich oder nördlich Haindlings mit einer Nordumfahrung Alburgs keinesfalls Vorschub leisten. Bei aktuell neu nachzuweisendem Bedarf sei einzig vertretbare Alternative die Optimierung der Regionaltrasse mit kleiner Umgehung von Hainsbach zum Verkehrssplitting Straubing von und nach Straubing, womit auch die Ortsdurchfahrt Hirschling entlastet würde. Im Sinne eines umwelt- und zukunftsverträglichen Verkehrssystems, zum erforderlichen Klimaschutz, zur Vermeidung eines unnötigen Flächenverbrauchs mit weiterer Durchschneidung der Landschaft im Labertal und zur Einsparung von Steuergeldern verlangt man dagegen eine umgehende Sanierung und Beschleunigung der Gäubodenbahn / Labertalbahn mit Verdichtung der Zugfrequenz auf einen durchgehenden Halbstundentakt zur Verlagerung von entscheidenden Verkehrsanteilen von der Straße auf die umweltverträglichere Bahn.

Bericht vom bundesweiten Ratschlag für kostenlosen Nahverkehr in Kassel erstattete 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer. Seit es den Vorschlag aus Regierungskreisen gibt, das Problem der schlechten Luft in unseren Städten mit kostenlosem Nahverkehr begegnen zu wollen, reisse die Diskussion dazu nicht ab. In vielen Kommunen und Verkehrsbetrieben würden Ideen angestellt, wie durch andere Tarif-Gestaltungen der öffentliche Nahverkehr attraktiver werden kann. Es sei ein Möglichkeitsfenster entstanden, welches jetzt genutzt werden sollte. Der bundesweite Ratschlag in Kassel sollte Akteure zusammenbringen, um Strategien zu entwickeln, wie die Bewegung für einen Nulltarif gestärkt werden und wie ein gemeinsames Vorgehen aussehen kann. Es gebe schon parlamentarischen Initiativen zum Thema, etwa den Antrag „Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr schrittweise einführen“. Und erste zaghafte Teilschritte: Seit Januar 2018 fahren in ganz Hessen alle Landesbediensteten gratis im öffentlichen Personennahverkehr. „An der Finanzierbarkeit darf das gewiss nicht scheitern“, zitierte er die verkehrswissenschaftlichen Urgesteine und Koryphäen Prof. Dr. Heiner Monheim sowie Winfried Wolf; die Autohersteller und die Luftfahrt als Verursacher der Misere, von Luftverschmutzung wie Klimawandel im Verkehrssektor müssten hierfür zur Kasse gebeten werden. „Gepaart mit einer deutlich höheren sozialen und ökologischen Verteilungsgerechtigkeit kein Problem“.

Einsatz für das Überleben Käfer, Bienen und Schmetterlingen zeigt der BUND mit der Anregung von längerem Erhalt von Blühflächen, so am Donaudamm. BN-Kreisvorsitzender Andreas Molz kündigte eine Radtour zu Blühflächen am Hafen für Montag den 2. Juli an sowie einen Infostand zu Massnahmen gegen das Insektensterben beim Kindertag im Zoo am Sonntag 22. Juli.

Doch vielerlei Massnahmen brauchen Bienen, Schmetterlinge, und Vögel zum Überleben: Auch viele heimische Wildbienen gelten als bedroht; genauso ergeht es vielen Schmetterlingsarten und Vögeln. Neben der Zerstörung wichtiger Lebensräume ist hierfür auch der immense Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft verantwortlich. Aber auch in Baumärkten und Gartencenter läuft der Verkauf von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf Hochtouren. Aber auch die Übermotorisierung mit motorbetriebener Gartengeräten wird durch deren fast schon aggressiv beworbenes Sortiment befeuert. Da gesellten sich zu lärmenden und stinkenden Laubsaugern oder -gebläsen jetzt noch die immer „besseren“ Insektenvollhäcksler dazu. Über Agrosprit aus agrarindustrieller Intensivlandwirtschaft fährt der Bienen- und Faltertod auch im Benzintank mit. Neben dem notwendigen Klimaschutz sowie der Energiewende hilft Energiesparen im Verkehr mit Umstieg auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger Fahrrad, Bus und Bahn somit auch dem Erhalt der Artenvielfalt in der Natur. Spritfressende SUVs, Grosskarossen- und Geländewagen-Paraden seien über ihren zu hohen Energieverbrauch mittelbar am Artensterben mitschuldig. Eine entschiedene Ökologisierung der Landwirtschaft sowie die Reduzierung des Flächen- und Energieverbrauchs brauchen Bienen, Schmetterlinge, und Vögel laut BUND Naturschutz also zum Überleben.