Zur Startseite

BN nimmt Stellung ...

  • Übersicht
  • Donauausbau
  • Hochwasser
  • Rettenbach
  • Windenergie SR-BOG

Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2019

Pressemitteilungen 2018

Pressemitteilungen 2017

Pressemitteilungen 2016

Pressemitteilungen 2015

Pressemitteilungen 2014

BN-Kreisvorstandsitzung: Empörung über Fällung von wertvollen schutzwürdigen Bäumen Klimaschutz als zentrales Politikfeld der Zukunftsgestaltung in allen Bereichen gefordert

Empört und enttäuscht zeigte sich der Kreisvorstand des BUND Naturschutz (BN), dass bei der Entscheidung über die Fällung von wertvollen schutzwürdigen Bäumen für ein Bauvorhaben an der Felix-Hölzl-Strasse der Vorschlag zur Umplanung von allen CSU-Stadträten im Umweltausschuss abgelehnt wurde. Mit einer Umplanung hätte laut BN ein wertvoller Grossbaum erhalten werden können, ohne die Bebauung damit zu verhindern.


Ein kraftvolles Signal für eine entschiedene Ökologisierung der Landwirtschaft, zur Reduzierung des Flächen- und Energieverbrauchs sowie zum Klimaschutz ging von rund 18000 Teilnehmern der Grossdemo „Mir hams satt“ aus, berichtete 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer, der am Samstag mit einer Gruppe Straubinger in München dabei war. Ein blosses Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen genüge zum wirksamen Angehen von Klimaschutz nicht; er sei auch nicht ohne ökologisch-nachhaltige Verkehrswende zu kriegen. Eine klare Absage erteilt man weiterem Autobahn- und Fernstrassenbau, weil dieser sämtlichen Flächenspar- und Klimaschutzzielen schlichtweg unvereinbar sowie völlig kontraproduktiv entgegenstehe.


Der Agrarbereich habe durch Umstellung auf Bio-Landwirtschaft einen gewichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Einsparen von Energie zu leisten. Denn diese verursache durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen. Überdies bewahre der Bio-Landbau Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag. Die Förderung der Umstellung durch Erhöhung der Nachfrage nach BIO-Produkten ist somit ein wichtiger und keinesfalls zu vernachlässigender Beitrag zur Energiewende. Die Verzerrung der Preise von Agrarerzeugnissen und in der Folge Lebensmitteln auf Grund des nicht umgesetzten Vorsorge- und Verursacherprinzips führe jedoch zu einer ökologisch höchst bedenklichen und schädlichen Wirtschaftsweise, der agrarindustriellen Intensivlandwirtschaft und einer starken ebenso ökologisch höchst bedenklichen und schädlichen Nachfrage nach deren vermeintlich billigen Produkten, so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer. Es enttäusche natürlich schon, dass bisher kaum Fortschritte zu einem klimaschonendem ökologisch Gäubodenvolksfest erkennbar sind, beklagte Meindorfer. „Weder für jedwedes bessere proaktiv-offensiv beworbene Bahn- und ÖPNV-Angebot mit einem ökologisch nachhaltige Mobilitätskonzept, noch bei der Steigerung des Bio-Sortiments bei Lebensmitteln und Getränken in ambitionierten Schritten.“


BN-Kreisvorsitzender Andreas Molz ging auf den Leserbrief von CSU- MdL Hans Ritt vom Samstag ein, in dem dieser behauptet, dass vom Verkehrsmittel Fahrrad „rund zehnmal so viel“ Feinstaubbelastung „wie aus dem Auspuff eines Dieselfahrzeugs“ ausgehe: „Erkenntnisquellen zu dieser Aussage sind uns scheinbar verborgen geblieben - ich werde weiter mit dem Rad fahren und damit Luftverschmutzung, Dieselruss, Feinstaub-, Stickoxid- und Lärmbelastung, der Stadtbewohner sowie CO2-Ausstoss vermeiden und zu mehr Verkehrssicherheit und ganz direkt zum Energiesparen beizutragen“, so Molz.