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BN: Umwelt- und flächenschonende Stadtentwicklung muss integraler Bestandteil allen organisatorischen und Verwaltungshandeln des neuen Kommunalunternehmens sein

BUND zeigt der Stadtspitze und Stadtverwaltung Handlungsfelder einer zukunftsorientierten sozial und ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung auf


Weitreichende Massnahmen zum Bodenschutz, Schutz und Erhalt der Biodiversität zur Flächen-, Energie- und allgemeinen Ressourcenschonung nötig


Dass Umwelt- und flächenschonende Stadtentwicklung integraler Bestandteil allen organisatorischen und Verwaltungshandeln des neuen Kommunalunternehmens sein muss, darauf pocht auf der BUND Naturschutz (BN) bei der Stadtspitze und Stadtverwaltung. Man zeigt dabei die zentralen Handlungsfelder einer zukunftsorientierten sozial und ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung auf. Dazu müsse die Stadt umwelt- und flächenschonende Stadtentwicklung in den Focus des neuen Kommunalunternehmens stellen.

Der BUND wendet sich vor allem gegen flächenverschwendendes rein eingeschossiges Bauen, ob Wohnbebauung mit Mehrfachgaragen oder Flachbau-Gewerbebauten, die es an allen Ein- und Ausfallstrassen gibt. Diese führten überdies zur Schwächung der organisch gewachsenen historischen Innenstadtbereiche. Mehrgeschossiges Bauen zur bestmöglichen Ausnutzung der überbauten Grundfläche müsse die Stadt künftig verbindlich vorgeben. Damit einhergehend brauche es zum Schutz und Erhalt der Biodiversität den verbindlichen Ausschluss des Pestizideinsatzes in den Bauleitplänen. Vorgaben zur Solarenergie- und Stromgewinnung durch Photovoltaikanlagen sollen bei der Aufstellung neuer sowie Änderung bestehender Bebauungspläne Standard werden.

Höchstmöglich energieeffiziente Energieversorgung der Gebäude, soweit über erneuerbare Energien wie insbesondere Solarenergie hinaus erforderlich, solle durch den Anschluss an ein entsprechend auszubauendes und aus den schon vorhandenen Teilnetzen zu knüpfendes Nahwärmenetz mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung, soweit dies gesamtökologisch vorteilhaft und sinnvoll ist.


Stadtgebietsweit sicherzustellen gelte es die Barrierefreiheit für Amphibien, Igel und zahlreiche Kleintiere an den Gartengrenzen durch Ausschluss von Gartenmauern und durchlaufenden Zaunsockeln überörtliche Bauvorschriften im Rahmen der Bauleitpläne oder einer Gestaltungssatzung.


Es muss eine Stadtentwicklung vorangebracht und sichergestellt werden, die vollumfänglich dem Gebot der bestmöglichen Flächenressourcenschonung und in Sachen Energieversorgung der energiesparendsten sowie energieeffizientesten besten ökologischen und damit wirklich „guten fachlichen Praxis“ entspricht, so der 2. BN-Kreisvorsitzende Johann Meindorfer. „Und zwar durchgängig“, betont er, denn „Bebauungs- bzw. Bauvorhaben zeitigen Auswirkungen auf lange Sicht, gerade in Hinsicht auf die dauerhafte Störung der Bodenfunktionen, des Wasserhaushalts, die Flächenentwertung sowie den über die Nutzungsdauer erfolgenden Energieverbrauch.

Staat und Stadt hätten bei öffentlichen Gebäuden bzw. Bauvorhaben allzeit vorbildlich diesen ökologischen Erfordernissen vollumfänglich Rechnung zu tragen.