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BN will mindestens 70 % Mehrfamilienhäuser mit drei- bis vier geschossiger Bebauung am Stutzwinkel Buserschliessung durch Verknüpfung der Stadtbuslinie 4 mit der Linie 3 am Kreisel Landshuter Strasse

Beim Bebauungs- und Grünordnungsplan WA Stutzwinkel- Westteil will der Bund Naturschutz (BN) mindestens 70 % Mehrfamilienhäuser mit drei- bis vier geschossiger Bebauung eingearbeitet wissen. Nach dem Landesentwicklungsprogramm (LEP) ist laut BN anzustreben, die Versiegelung von Freiflächen möglichst gering zu halten. Die geplante grossflächige Einfamilienhausbebauung sieht der BN als kontraproduktiv zum Gebot zu Bodenschutz und Flächenressourcenschonung. Nachdem der Bebauungsplan auch eine Vielzahl von Parkplätzen vorsieht und auch hierdurch im städtischen Bereich ein enormer und nicht vertretbarer Flächenverbrauch verbunden wäre, sollten die Parkplätze als Tiefgarage unter den Gebäuden angeordnet werden.

 

 


Neubauten müssten den Standards für Energiegewinn-; Aktiv- Nullenergie-, oder zumindest Passivhäuser genügen. Es zumindest eine vertragliche Regelung dieses Inhalts erforderlich. Die Stromversorgung der Gebäude solle möglichst vollständig durch Photovoltaik, die Warmwasserversorgung möglichst vollständig durch thermische Solaranlagen erfolgen. Gerade die Photovoltaikstrom-Eigenbedarfsdeckung sei eine gebotene Massnahme zur dezentralen Erzeugung und Verwendung erneuerbarer Energie. Der Restbedarf an Energie soll möglichst durch energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplung gedeckt werden. Dies wäre nur dann verzichtbar, wenn die Energieversorgung des Gebietes auf Basis der gegenwärtigen und zukünftig zu erwartenden Wärmebedarfsdichte nachweislich durch ein kommunales Energiekon­zept in einer noch energieeffizienteren Art und Weise als durch Kraft-Wärme-Kopplung sichergestellt werden kann. Diese Beurteilung müsse auf Basis der Struktur des Wärmebedarfs im Einzugsbereich des Wärmeleitungssystems erfolgen.


Der Einsatz von Baustoffen ist je nach Material mit einem unterschiedlichen Energieverbrauch verbunden, z.B. wird Beton sehr energieaufwändig hergestellt und transportiert. Die Herstellung von Zement stösst rund 7 Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen. .

Es solle daher auf bevorzugte Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz hingewirkt werden, wo immer dieser aus technischer Sicht an Stelle von energieaufwändiger hergestellten Baustoffen wie Beton eingesetzt werden kann. Die Verwendung von Baumaterialien inclusive Dämmstoffen, bei denen gesundheitliche Bedenken bestehen bzw. für die keine ökologisch vertretbaren sinnvollen Wiederverwertungsmöglichkeiten bestehen wie geklebte geschäumte Kunststoffe, solle ausgeschlossen werden. Die Verwendung von aufbereitetem und gereinigtem Bauschutt-Granulat anstelle von Kies oder Schotter beim Unterbau von Strassen, Wegen und Stellplätzen wird als erforderlich und sachgerecht gesehen. Dessen Verwendung müsse bei Ausschreibung und Vergabe verbindlich vorgegeben werden, damit sich die Anbieter auch um entsprechende Rohstoffbeschaffung ernsthaft bemühen.


Für anfallendes Dachflächenwasser soll die Nutzung mittels ausreichend dimensionierter Regenwasserzisternen für Freiflächenbewässerung und Toilettenspülung als Festsetzung verbindlich vorgegeben bzw. vertraglich sichergestellt werden. Dem Eintritt extremer Hochwasserereignisse müsse und könne in der Summe auch durch eine Vielzahl kleinerer Einzelmassnahmen gegengesteuert und entgegengetreten werden. „Für den Bereich des Wasserhaushalts gehört der Rückhalt und die Nutzung des Dachflächenwassers zwingend dazu,“ so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.


Eine optimale ÖPNV-Erreichbarkeit müsse im ganztägigen Halbstundentakt sichergestellt werden. Dazu soll im Zuge der Verdichtung des Fahrtenangebotes eine Verknüpfung der Stadtbuslinie 4 mit der Stadtbuslinie 3 mit zusätzlicher Buserschliessung eines derzeit vom Linienverkehr unerschlossenen Areals am Hirschberger Ring erfolgen, um von dort eine möglichst attraktive direkte Verbindung in Richtung. Stadtosten, Stadtsüdosten und Stadtsüden bieten zu können. Damit könnte und sollte laut Meindorfer im Zuge der Verlängerung der Stadtbuslinie 4 ein Ringschluss zwischen Osserstrasse und Alfred-Dick-Ring über Schlesische und Ittlinger Strasse zu den Stadtbuslinien 1 und 2 Richtung Ittling und Hafen hergestellt werden.