Durchsuchen Sie unser Wissen

Zur Startseite

BN nimmt Stellung ...

  • Übersicht
  • Donauausbau
  • Hochwasser
  • Rettenbach
  • Windenergie SR-BOG

Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2019

Pressemitteilungen 2018

Pressemitteilungen 2017

Pressemitteilungen 2016

Pressemitteilungen 2015

Pressemitteilungen 2014

BUND Naturschutz bietet Radltour zu einem Haus aus nachwachsenden Rohstoffen in Bärndorf bei Bogen

Der BUND Naturschutz (BN) lädt am Freitag, 20.April, zu einer Besichtigung und Erläuterung eines ressourcenschonenden Neubaus; einem Haus aus nachwachsenden Rohstoffen, ein.


Für Fahrradfahrer ab Straubing ist Abfahrt um 15:00 Uhr an der Schlossbrücke/Ecke Uferstrasse. Um 16:00 Uhr können Fahrradfahrer am Bahnhof Bogen dazukommen. Treffpunkt bei der Firma Reiner Naturbau in Bärndorf 3, 94327 Bogen, ist dann um 16:15 Uhr. Brigitte und Franz Reiner erläutern dann das Konzept des Gebäudes sowie die Vorteile und Vorzüge der dabei verwendeten gesundheitlich wie ökologisch unbedenklichen Baustoffen.


Dass umweltfreundliches Bauen zu allererst auch flächen- und ressourcenschonendes Bauen bedeutet, steht für den BUND als führendem Umweltverband, dem deutschen Nachhaltigkeitsverband schlechthin, fest.

 


Der Einsatz von Baustoffen ist je nach Material mit einem unterschiedlichen Energieverbrauch verbunden, z.B. wird Beton sehr energieaufwändig hergestellt und transportiert. Die Herstellung von Zement stösst rund 7 Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen. Normaler Zement muss bei über 1.400 Grad gekocht werden. Drei Milliarden Tonnen werden davon jährlich gebraucht.


Der Erstellungsenergiebedarf für Holz liegt bei rund 5 − 7,5 kWh je Tonne. Der entsprechende Wert liegt für Zement beim 100−fachen, für Kunststoff beim 1000− bis 3000−fachen, für Aluminium sogar beim 10 000−fachen. Laut BUND soll daher auf bevorzugte Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz hingewirkt werden, wo immer dieser aus technischer Sicht an Stelle von energieaufwändiger hergestellten Baustoffen wie Beton eingesetzt werden kann.


Die aus energetischer Sicht nötige Dämmung soll unter Ausschluss von Materialien, bei denen gesundheitliche Bedenken bestehen bzw. für die keine ökologisch vertretbaren sinnvollen Wiederverwertungsmöglichkeiten bestehen (z.B. geklebte geschäumte Kunststoffe) erfolgen. Alternativen hierzu sind Dämmsysteme aus heimischen Holzwerkstoffen, Altpapierschnitzeln oder nachwachsenden natürlichen Materialien wie Flachs, wozu das Haus aus nachwachsenden Rohstoffen Eindrücke vermitteln kann.


Die Verwendung von Baumaterialien inclusive Dämmstoffen, bei denen gesundheitliche Bedenken bestehen bzw. für die keine ökologisch vertretbaren sinnvollen Wiederverwertungsmöglichkeiten bestehen (z.B. geklebte geschäumte Kunststoffe), soll aus Sicht des BN ausgeschlossen werden, da diese die Altlasten der Zukunft würden,

Es müsse zum Erreichen der Klimaschutzziele und im Sinne der offiziell ausgerufenen Energiewende überall die die beste ökologische Praxis zum Einsatz kommen gerade auch beim Bauen, weil gerade hier Entscheidungen sehr lange in die Zukunft wirken. „Schon die in gesamtökologischer Hinsicht zweitbeste Lösung ist angesichts des drohenden Verfehlens der Klimaschutzziele zu schlecht und somit nicht vertretbar“, so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.

 

Ein Infopaket rund um das Thema Bauen gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, Tel.: 09421/2512 oder straubing@bund-naturschutz.de gegen einen Kostenbeitrag von  5 €  in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung auf das Konto des BN bei der Sparkasse Niederbayern Mitte, IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, BIC BYLADEM1SRG mit vollständiger Absenderangabe und Stichwort „IP Bauen“.